Generalversammlung, Messe und Kranzniederlegung


Am letzten Wochenende im August sollte das Schützenfest in Enniger stattfinden. Doch die Pandemie macht den Schützen erneut einen Strich durch die Rechnung.

Der Vorstand der Schützenbruderschaft Enniger lädt für Samstag, 28. August, zur Generalversammlung ein. Das Bild zeigt den Vorsitzenden Andreas Hanskötter mit Tochter Lina.

Enniger (gl) -  „Wir müssen uns den Vorgaben von Stadt, Kreis und Land beugen und den gegebenen Bedingungen anpassen“, erklärt Andreas Hanskötter, Vorsitzender der Schützenbruderschaft. 

Wahlen und Ehrungen auf der Tagesordnung

Statt eines großen Fests soll jetzt unter Einhaltung der Schutzbestimmungen am Samstag, 28. August, die ausgefallene Generalversammlung mit anschließendem Frühschoppen stattfinden. Als Veranstaltungsort ist der Ankündigung zufolge die Schützenhalle und angrenzende Wiese in der Bauerschaft Balhorn vorgesehen, da dort die Abstands- und Hygiene-Vorgaben eingehalten werden könnten. 

Auf der Tagesordnung der Generalversammlung stehen unter anderem ein Rück- und Ausblick auf Veranstaltungen, Wahlen sowie Ehrungen verdienter Schützenschwestern und Schützenbrüder. Der Vorstand erwarte, dass die Teilnehmer entweder genesen, geimpft oder getestet seien. 

Am Sonntag, 29. August, ist geplant, ab 9.30 Uhr eine Messe an der Schützenhalle in Balhorn zu feiern. Anschließend soll am Ehrenmal ein Kranz niedergelegt werden. Um auch nach außen die Schützentradition sichtbar werden zu lassen, bittet der Vorstand, durch Flaggenschmuck im Ort die Verbundenheit zu zeigen. Zu den Veranstaltungen mögen die Mitglieder in Uniform erscheinen. 

Tötchenverkauf für den guten Zweck

„Wir freuen uns, dass wir – wenn auch in abgespeckter Form – einige Stunden in Gemeinsamkeit erleben können, und hoffen auf eine rege Teilnahme“, sagt Andreas Hanskötter. 

Der Vereinswirt der Schützenbruderschaft, Andreas Spitthöver, hat den Verantwortlichen zufolge angekündigt, am Sonntag, 29. August, Tötchen zum Verkauf für zu Hause oder zum Verzehr im Lindenhof anzubieten. Der Erlös soll als Unterstützung für die von der Hochwasserkatastrophe betroffenen Gebiete an Erft und Ahr gespendet werden.

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