Inklusion gelebt beim Fest der Begegnung in Enniger


Rund 250 Bürger kamen zum Feiern in den Bürgerpark in Enniger. Menschen mit und ohne Behinderung waren eingeladen.

Etwa 250 Bürger haben nach Angaben der Veranstalter am Fest der Begegnung im Bürgerpark in Enniger teilgenommen. Auch Bürgermeister Berthold Lülf sprach ein Grußwort.

Enniger (gl) - Das Fest der Begegnung, das der Förderverein des Hauses St. Marien am Voßbach für vergangenen Samstag organisiert hatte, war laut Mitteilung der Verantwortlichen ein großer Erfolg. Im Sinn der Inklusion seien Menschen mit und ohne Behinderungen eingeladen gewesen, und etwa 250 Bürger seien dieser Einladung gefolgt.

Finanzielle Unterstützung vom NRW-Ministerium 

Möglich war dieses Fest dem Bericht zufolge mit der finanziellen Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW. Dort hatte sich der Förderverein für den Inklusionsscheck NRW beworben und ihn auch erhalten. Grußworte sprachen Bürgermeister Berthold Lülf, der Heimleiter von St. Marien am Voßbach, Daniel Baum, und die Vorsitzende des Fördervereins, Brigitte Boese. Danach bewies der Inklusionschor Enniger „Wir sind’s“ sein Können. Ein weiterer Höhepunkt des Programms war laut den Verantwortlichen ein Tanz der Mädchen und Jungen aus den Kindergärten St. Marien und Drosselnest. Ehrenamtliche Mitarbeiter der katholischen Bücherei Enniger lasen in einem Zelt Märchen vor. 

Wie im Vorjahr hatte die Tischtennisabteilung des SuS Enniger ein Turnier organisiert. Menschen mit und ohne Behinderungen traten im Tischtennis gegeneinander an. Burghard Krewitz (SuS Enniger) gewann das Finale gegen Vorjahressieger Rene Lange vom Haus Martin Sendenhorst. Für alle Teilnehmer gab es Preise. 

Ennigeraner Vereine bringen sich ein

Auch der Auftritt der Gruppe Lilis Park kam gut an. Viele der Bewohner seien so begeistert gewesen, dass sie gefragt hätten, wann sie erneut im Bürgerpark auftreten werde, teilen die Verantwortlichen mit. Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke und Bratwürstchen konnten die Besucher kostenlos verzehren. Das war dank der Mittel des Inklusionsscheck möglich. Unterstützt wurde der Förderverein beim Fest von Mitgliedern einiger Ennigeraner Vereine. Wer wollte, konnte sich in diesem Rahmen über die Arbeit des Fördervereins informieren. Die Inklusionsbeauftragte der Stadt Ennigerloh, Silke Krabbe, gab Antworten auf die Frage „Was bedeutet Inklusion für unsere Gesellschaft?“ 

Die beiden Paten des Bürgerparks, Daniel Baum und Marion Schmelter, weisen darauf hin, dass der Bürgerpark öffentlich ist und für Veranstaltungen von Vereinen kostenlos genutzt werden kann. Dazu sei eine Voranmeldung erforderlich, telefonisch unter 02528/3780 oder 8386.

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