Kreis Warendorf genehmigt Ennigerloher Haushalt


Grünes Licht für den Ennigerloher Haushalt: Der Kreis Warendorf hat den Etat 2023 genehmigt. Er weist ein Defizit von 5,7 Millionen aus.

Der Kreis Warendorf hat den Etat 2023 der Stadt Ennigerloh genehmigt. Das Bild zeigt (v. l.) Kreisdirektor Dr. Stefan Funke, Bürgermeister Berthold Lülf und Landrat Dr. Olaf Gericke. Foto: Kreis Warendorf

Ennigerloh (gl) -  Die Freigabeverfügung für den städtischen Haushalt hat Ennigerlohs Bürgermeister Berthold Lülf jetzt von Landrat Dr. Olaf Gericke im Kreishaus erhalten. Die Stadt kann somit ihren Etat für das laufende Jahr bewirtschaften und die geplanten Maßnahmen umsetzen. 

Fehlbetrag aus Ausgleichsrücklage gedeckt

Der Rat hatte die Haushaltsplanung in seiner Sitzung am 6. beschlossen. Der Etat wurde laut einem Bericht des Kreises durch die Kommunalaufsicht im Dezernat von Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Stefan Funke geprüft. Zur Beurteilung der Haushaltssituation lagen dem Kreis Warendorf die Jahresabschlüsse bis 2021 vor. 

In den Jahren 2020 und 2021 konnte die Stadt positive Jahresergebnisse erzielen, die dazu geführt haben, dass die Ausgleichsrücklage inzwischen mehr als 14 Millionen Euro beträgt. Auch die Prognose für das Jahr 2022 fällt besser aus als geplant. Die Stadt rechnet mit einem Überschuss von rund drei Millionen Euro, mit dem das Eigenkapital weiter aufgebaut werden kann. 

Der Etat 2023 weist ein Defizit von rund 5,7 Millionen Euro aus, das durch die Inanspruchnahme der Ausgleichsrücklage gedeckt wird. Der Haushaltsplan ist damit fiktiv ausgeglichen. Auch für die Jahre 2024 bis 2026 erwartet die Stadt negative Jahresergebnisse, die aber voraussichtlich ebenfalls über die Ausgleichsrücklage gedeckt werden können.

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