Löschzug Hoest leistet „außergewöhnliche Bereitschaft“


Die Führung des Löschzugs Hoest der Freiwilligen Feuerwehr hat die Leistung seiner Mitglieder bei der Generalversammlung gewürdigt.   

Bei der Generalversammlung des Löschzugs Hoest der Freiwilligen Feuerwehr wurden zahlreiche Mitglieder geehrt. Das Bild zeigt (v. l.) Heinz Austermann (Stellvertretender Sprecher der Ehrenabteilung), Stefan Dörhoff, Jürgen Puvogel, Werner Wiggelinghoff, Gerd Pieper (Stellvertretender Löschzugführer), Klemens Deitert (Sprecher der Ehrenabteilung), Heinz Gieske, Paul Horstmann, Hubert Wonnemann, Hermann Nienkemper, Martin Menke, Hubert Horstrup, Christoph Arens, Robert Overesch und Hubert Höner (Löschzugführer). Foto: gl

Ennigerloh (gl) - Der Löschzug Hoest der Freiwilligen Feuerwehr Ennigerloh hat seine Generalversammlung veranstaltet. Es galt laut Bericht einiges nachzuholen, nachdem im vergangenen Jahr keine Versammlung stattfinden konnte. Zu Beginn konnte Löschzugführer Hubert Höner außer den Ehrengästen vier Neumitglieder begrüßen. Er gratulierte Christoph Nienkemper, Julius Overesch, Kaspar Overesch und Nick Holweg zum bestandenen Grundlehrgang. Drei von ihnen konnten aufgrund ihres Alters direkt zu Feuerwehrmannanwärtern befördert werden. 

Pandemiebedingt nur wenige Weiterbildungen

Pandemiebedingt konnten nur wenige Weiterbildungen im Löschzug Hoest verzeichnet werden. Thomas Nienkemper und Dominik Kockentiedt absolvierten jeweils einen Lehrgang auf Kreisebene, und Gerhard Pieper und Johannes Puvogel nahmen erfolgreich an Seminaren teil. 

Der Leiter der Feuerwehr, Andreas Landwehr, dankte den Kameraden für das „Krisenmanagement in der Corona-Pandemie“. Dank der konstruktiven Mitarbeit der Zugführung sowie aller Mitglieder und der Befolgung zahlreicher neuer Dienstanweisungen sei das Ziel – der Schutz eines jeden Feuerwehrmitglieds als oberste Priorität – erreicht worden. Dennoch bestehe in allen Bereichen „der Wunsch nach entlastenden und beruhigenden Lagen“, sagte Landwehr. 

Löschzugführer Hubert Höner dankte dem Stellvertretenden Bürgermeister Michael Topmöller und Landwehr für die gute Kooperation mit der Stadt und der Wehrführung in schwierigen Zeiten. Ebenfalls lobte er seine Kameraden für die „außergewöhnliche Bereitschaft“. So habe man zum Beispiel mit dem 2021 erhaltenen neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs an Sonderübungsterminen teilgenommen. Zudem sei in Kleingruppen die Einsatzbereitschaft des neuen Fahrzeugs trotz widriger Umstände sehr kurzfristig her- und sichergestellt worden.

Urkunden, Auszeichnungen Ehrenzeichen

Unterstrichen wurden das Engagement und die Einsatzbereitschaft durch zahlreiche Urkunden, Auszeichnungen und Feuerwehr-Ehrenzeichen für den aktiven Dienst und die langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr, die Hubert Höner und Gerhard Pieper als Löschzugführer den geehrten Kameraden überreichen konnten.

Im Rahmen der Vorstandswahlen wurden Reinhard Moß (Chef des gemütlichen Teils), Thomas Nienkemper (Kassierer), Dominik Kockentiedt (Schriftführer) und Christoph Arens (Beisitzer) einstimmig wiedergewählt. Andreas Gieske wird in den nächsten zwei Jahren die Kasse prüfen. Zuvor hatten Schriftführer Dominik Kockentiedt und Kassierer Thomas Nienkemper in ihren Berichten auf die vergangenen zwei Jahre zurückgeblickt.

Folgende Mitglieder wurden für ihre langjährige Treue zum Löschzug Hoest geehrt: 

10 Jahre: Christoph Arens, Sonderauszeichnung in Bronze; 

25 Jahre: Martin Menke, Andreas Gieske, Werner Hoppe, Jürgen Puvogel und Martin Schimmelpfennig (alle Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber); 

35 Jahre: Paul Voßmann, Robert Overesch, Heinz Bresser, Hubert Höner und Paul Horstmann (alle Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold); 

40 Jahre: Karl Nienaber, Bernhard Rülker, Stefan Dörhoff und Hubert Horstrup (alle Sonderauszeichnung in Silber). 

50 Jahre: Hermann Nienkemper (Ehrenurkunde); 

55 Jahre: Josef Wiegard, Werner Wiggelinghoff und Hubert Wonnemann (alle Ehrenurkunde); 

60 Jahre: Heinz Gieske (Sonderauszeichnung in Gold.

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