Neue Dreifeldhalle in Ennigerloh: Förderung möglich


Die in die Jahre gekommene Olympiahalle in Ennigerloh soll durch eine neue Dreifeldhalle. Die Stadt kann auf eine Förderung hoffen. 

Die in die Jahre gekommene Olympiahalle in Ennigerloh soll durch eine neue Dreifeldhalle – vorbehaltlich einer Förderung – ersetzt werden. Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Daniel Hagemeier teilte nun mit, dass das Förderprogramm bis 2024 weitergeführt werde. Von dem jetzigen Programm profitieren Kommunen, die bereits Anträge gestellt hatten und bislang nicht zum Zuge kamen. Das Bild zeigt den Landtagsabgeordneten sowie CDU-Ratsmitglieder aus Ennigerloh: (v. l.) Ute Bienengräber-Killmann, Helmut Beermann, Dirk Aufderheide, Oliver Frankrone, Daniel Hagemeier und Heinz Wessel. Foto: gl

Ennigerloh (gl/tiju) - Die Stadt Ennigerloh kann auf 1,5 Millionen Euro für den Bau einer neuen Dreifach-Turnhalle hoffen. Das Investitionspaket zur Förderung von Sportstätten soll einer Mitteilung des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Daniel Hagemeier zufolge bis 2024 weitergeführt werden.

46 Millionen Euro für 65 Projekte

 „Das Land möchte in diesem Jahr 65 Projekte bewilligen und umsetzen“, erklärt Hagemeier. Rund 46 Millionen Euro seien vorgesehen. 

Der Rat der Stadt Ennigerloh hatte sich vorbehaltlich einer Förderung für den Neubau einer Dreifeldhalle auf dem Gelände nördlich der Gesamtschule als Ersatz für die in die Jahre gekommene Olympiahalle ausgesprochen. 

Von dem jetzigen Programm profitieren Kommunen, die bereits Anträge gestellt hatten und bislang nicht zum Zuge kamen. „Der Sport trägt zur Gesundheit der Menschen in NRW bei. Er ist wichtig für Alt und Jung, verbindet und schafft neue Kontaktmöglichkeiten“, sagt Hagemeier laut Bericht. „Auch wenn Sport in der Corona-Zeit oft nur mit Einschränkungen möglich ist: Von einer starken Sportinfrastruktur mit gut ausgebauten Sportstätten profitieren alle in Ennigerloh. Diese sind ein wichtiger Baustein der kommunalen Infrastruktur und in die Zukunft des Sports in Nordrhein-Westfalen.“ 

Die Nachricht, dass die geplante Dreifeldhalle für eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro in Betracht kommt, ist der Mitteilung zufolge bei den Ennigerloher CDU-Ratsmitgliedern Ute Bienengräber-Killmann, Helmut Beermann, Dirk Aufderheide, Oliver Frankrone und Heinz Wessel auf positive Resonanz gestoßen. Sie erinnerten daran, dass schon im November 2020 der Stadtentwicklungsausschuss und der Ausschuss Soziales, Kultur, Schulen und Sport grünes Licht für einen Sporthallenneubau gegeben hatten. 

Förderung von Land und Bund

Land (40 Prozent) und Bund (50 Prozent) bezuschussen Projekte nach einem Fördersatz in Höhe von 90 Prozent. Der Mitteilung zufolge müssen für die Teilnahme am „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ für 2022 keine neuen Anträge gestellt werden. Die Kommunen sollen jedoch bis zum 31. Januar ihre aktualisierten Anträge bei der zuständigen Bezirksregierung einreichen, weil beispielsweise Baukosten gestiegen sein können. Das gilt für alle Maßnahmen, bei denen noch nicht begonnen wurde zu bauen. Die Kosten für einen Neubau hatte die Stadt Ennigerloh mit 4,5 bis 5,5 Millionen Euro beziffert.

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