Rottendorf-Stiftung fördert Professur an Uni Münster


Zehn Jahre lang fördert die Rottendorf-Stiftung aus Ennigerloh eine Stiftungsprofessur an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Zehn Jahre lang fördert die Rottendorf-Stiftung aus Ennigerloh eine Stiftungsprofessur an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Eine entsprechende Vereinbarung ist kürzlich unterzeichnet worden. Das Bild zeigt (v. l.) Petra Bölling (WWU), Hermann-Ulrich Viskorf und Rainald Gehringhoff (beide Rottendorf-Stiftung), Dr. Silke Huster (Rottendorf Pharma GmbH), Prof. Johannes Wessels (WWU), Prof. Joachim Jose (WWU), Dr. Lilian Klewitz-Haas (Rottendorf-Stiftung) und Prof. Klaus Langer (WWU). Foto: WWU, Thomas Mohn

Ennigerloh/Münster (gl) - Die Rottendorf-Stiftung aus Ennigerloh fördert für zehn Jahre eine Stiftungsprofessur für pharmazeutische Technologie am Fachbereich Chemie und Pharmazie der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster. Prof. Johannes Wessels, Rektor der WWU, sowie die Stiftungsvorstände Hermann-Ulrich Viskorf und Dr. Lilian Klewitz-Haas unterzeichneten jetzt eine entsprechende Vereinbarung. 

Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie

Die Stiftungsprofessur wird laut Bericht am Institut für pharmazeutische Technologie und Biopharmazie angesiedelt und soll nach sechs Jahren in einen Stiftungslehrstuhl umgewandelt werden. Forschungsschwerpunkt werde die Simulation und Modellierung der Herstellung fester Arzneiformen wie etwa Tabletten, Kapseln oder Dragees sein. „Mit der Stiftungsprofessur erweitern wir das Profil des Studiengangs Pharmazie an der WWU und erhöhen damit die Attraktivität des Studienstandorts Münster weiter“, erläuterte Johannes Wessels laut Bericht. 

Hermann-Ulrich Viskorf betonte: „Ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der WWU Münster, von der beide Seiten profitieren werden.“ 

Die Stiftungsprofessur sei eine strategische Stärkung der pharmazeutischen Technologie an der WWU und führe zu einer besseren Vernetzung des Fachbereichs und seiner Studierenden mit der regionalen Industrie, sagte Prof. Joachim Jose, Dekan des Fachbereichs Chemie und Pharmazie. „Für diese Möglichkeit danken wir der Rottendorf-Stiftung sehr.“ 

Prof. Klaus Langer, Direktor des Instituts für pharmazeutische Technologie und Biopharmazie, ergänzte, dass mit der Ausrichtung der Stiftungsprofessur auf die Simulation pharmazeutisch- technologischer Prozesse die Uni Münster ein neuartiges, innovatives Forschungsfeld mit Alleinstellungscharakter etablierte. 

Bisherige gute Verbindung stärken

Mit der Stiftungsprofessur möchten die WWU und die Rottendorf-Stiftung die bisherige gute Verbindung stärken, die künftig auch gemeinsame Praktika für Studierende im Unternehmen, gemeinsame Symposien oder zusätzliche Stipendien beinhalten könnte.

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