Skulptur „Leben“ für die Uniklinik



Ennigerloh (hh) - Wie die neue Skulptur in der Cafeteria der Uniklinik Münster (UKM) aussehen wird, war am Montag nur zu erahnen. Da stand das vom heimischen Bildhauer Wolfgang Lamché geschaffene Kunstwerk noch an der Seitenwand der Firma Schrader in Ennigerloh.

Der Ennigerloher Künstler Wolfgang Lamché hat ein Kunstwerk für die Cafeteria der Uniklinik Münster geschaffen.

 Die ist normalerweise eher für großen Apparatebau bekannt und nicht als Heimstätte für die Kunst. Übermannshohe Stahlplatten und Bauteile für Industrieanlagen sind gemeinhin in der riesigen Fertigungshalle zu finden.

Und doch ist dort auch der Ort, an dem Wolfgang Lamché zusammen mit Henryk Auer von der Firma Schrader dem Edelstahl zu Leibe gerückt ist, um dem harten Material künstlerisches Leben einzuhauchen – und zwar mit schwerem Gerät.

Am Ende jedoch ist trotz des Metalls etwas Leichtes entstanden: „Leben“ heißt die Skulptur, die am Dienstag mit einem 160-Tonnen-Autokran vom Autoanhänger des Bildhauers in die 25 Meter hohe, neu gestaltete Cafeteria des UKM bugsiert wurde.

Der neue Blickfang ist aus 25 Metern Edelstahl gefertigt worden. „Das Objekt heißt einfach Leben“, erklärt Wolfgang Lamché. „Es ist so, wie das Leben ist. Nicht nur geradeaus, sondern mit vielen Biegungen, Wendungen, Reflexionen und anderen Einflüssen. Das wird hier symbolisiert.“ Deswegen passe das Kunstwerk besonders gut ins UKM.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am Donnerstag auf einer der Ennigerloher Seiten in der "Glocke".

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