Ostenfelde: Volksbank spendet für Renovierung


Die Pandemie und steigende Baustoffpreise erschweren die Arbeiten am Heimatmuseum in Ostenfelde.  

Einen Scheck in Höhe von 1000 Euro für die Renovierung des Heimatmuseums in Ostenfelde haben Michael Schrandt und Björn Römers von der Volksbank Enniger-Ostenfelde-Westkirchen Klemens Senger überreicht. Das Bild zeigt (v. l.) Michael Schrandt (Vorstand Volksbank), Angelika Durst, Franz Durst, Bettina Klinke, Jörg Trzanowski, Beatrix Plaswig, Hildegard Pohlmann, Melanie Heiden, Klemens Senger, Gertrud Kersting und Björn Römers (Vorstand Volksbank).

Ostenfelde (gl) - Die Renovierung des Heimatmuseums und der Remise auf dem Areal des Heimatvereins Ostenfelde sind eine Mammutaufgabe. Alles, was möglich ist, wird von den Mitgliedern des Heimatvereins – allen voran der Vorsitzende Klemens Senger – in Eigenleistung ausgeführt. Rund 3000 ehrenamtliche Arbeitsstunden sind bislang zusammengekommen. Doch die Pandemie und steigende Baustoffpreise erschweren einem Bericht zufolge die Arbeiten. „Wir brauchen dringend Spenden und weitere Helfer für die Fertigstellung“, betonte Senger. 

„Beachtlich, was hier in Eigeninitiative geleistet wurde“

Die Volksbank Enniger-Ostenfelde-Westkirchen  habe den Hilferuf gehört und 1000 Euro für die Renovierung gespendet. Bei der Spendenübergabe machten sich die Vorstandsmitglieder Michael Schrandt und Björn Römers ein Bild von den Arbeiten. „Das ist beachtlich, was hier in Eigeninitiative geleistet wurde“, lobte Schrandt. Gerne unterstütze die Volksbank das Projekt des Heimatvereins, „die sich der Region verpflichtet fühlt“, ergänzte Björn Römers. 

Im Museum ist der Innenausbau inzwischen abgeschlossen. Das Rottendorfzimmer gestaltete der in Ennigerloh geborene Künstler Walter Jasper. Der heute in Diestedde lebende Künstler kannte Senger zufolge Andreas J. Rottendorf (1897-1971) als Freund der plattdeutschen Sprache und als typischen „Mönsterlänner von de ollen Schlag“. 

Außen am Heimatmuseum sowie an der Remise, die das Ensemble aus Heimatstuben, Dorfarchiv, Museum und großen Garten komplettiert, sind aber noch einige Arbeiten auszuführen.

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