Ennigerloh: Vorbereitung für Wallfahrt hat begonnen


In der Ennigerloher Pfarrei St. Jakobus haben die Vorbereitungen für die Große Ennigerloher Stadtwallfahrt nach Telgte am 5. September begonnen. 

Nach coronabedingter Zwangspause im vergangenen Jahr soll am 5. September wieder eine Stadtwallfahrt der Pfarrei St. Jakobus Ennigerloh nach Telgte stattfinden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Bild zeigt (v. l.) Clara Huerkamp, Hermann Lütke, Hermann Niemerg, Brunhilde Kleigrewe, Maria Picker, Stefan Rupieper und Hedwig Lehnen.

Ennigerloh (gl) - Nach der pandemiebedingten Pause im vergangenen Jahr planen die Organisatoren in den vier Gemeinden der Pfarrei nun den Neustart.Der Wallfahrtsausschuss hat dem Bericht der Verantwortlichen zufolge wie in den vergangenen Jahren die rund 30 Kilometer lange Wegstrecke kontrolliert, einen begleitenden Planwagen und ein Frühstück unterwegs organisiert sowie den festlichen Abschlussgottesdienst vorbereitet. 

Los geht es am frühen Morgen

Am frühen Morgen sollen die Pilgergruppen in den einzelnen Ortsteilen starten. Die Gemeinde St. Jakobus Ennigerloh macht sich um 6.40 Uhr auf den Weg. Es folgt die Gemeinde St. Mauritius Enniger um 7.10 Uhr, die Gemeinde St. Margaretha Ostenfelde um 7.20 Uhr und die Gemeinde St. Laurentius Westkirchen um 8.15 Uhr. 

Auch in Buddenbaum (8.40 Uhr) und Freckenhorst (10.45 Uhr) könnten Pilger noch dazukommen, teilen die Verantwortlichen mit. Nach einem Frühstück im evangelischen Gemeindehaus in Freckenhorst setzen die Teilnehmer ihren Weg fort. 

Für alle, denen die gesamte Strecke zu weit ist, besteht ferner die Möglichkeit, vom Hof Schulze-Zurmussen (13 Uhr) oder ab dem Telgter Friedhof (15.40 Uhr) mitzugehen. 

Menschen pilgern, weil sie etwas suchen 

Pastoralreferentin Sabine Grimpe zufolge begäben sich Menschen auf Pilgerschaft, weil sie etwas suchten: Klarheit für ihr Leben, Trost und Hilfe für schwere Lebensaufgaben, eine besondere Nähe zu Gott im gemeinsamen Gebet und Gesang. Es gebe viele Gründe, die Menschen dazu bewegten, sich auf den Weg zu machen und zu einer Gnadenstätte zu pilgern, den Alltag, die Hektik, den Stress und all den Ballast, der auf den Schultern lastet, am Wegesrand abzulegen und hinter sich zu lassen. 

Wer pilgernd unterwegs sei, erlebe mit allen Sinnen die Schönheit und Vielfalt der Schöpfung. Pilgern führe zur Mitte und verschaffe der Seele Raum zum Atmen. Eine Wallfahrt werde getragen von der Erwartung, das Leben intensiv zu spüren und am Ziel Gott besonders nah zu sein, heißt es im Bericht. 

Das Organisationsteam um Josef Northoff hofft, dass diese Erfahrungen trotz der Pandemie wieder spürbar werden können.

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