Zahl der Trauungen in Ennigerloh auf gleichem Niveau


Brautpaare in Ennigerloh haben sich von den Corona-Einschränkungen nicht abschrecken lassen. Die Zahl der Trauungen blieb stabil. 

Im vergangenen Jahr heirateten 89 Paare im Ennigerloher Stadtgebiet. Damit blieb die Zahl trotz der Pandemie-Beschränkungen etwa gleich: 2020 waren es 90 Paare, im Jahr davor 94. Symbolfoto: dpa

Ennigerloh (gl) - In Ennigerloh haben sich im vergangenen Jahr insgesamt 89 Paare das Ja-Wort gegeben. Davon seien drei Trauungen gleichgeschlechtlich gewesen, teilte das Standesamt der Stadt auf Anfrage der „Glocke“ mit. Im Vergleich zu den Vorjahren sei die Anzahl der Hochzeiten stabil geblieben. Die Ennigerloher Paare hätten sich nicht durch die Corona-Beschränkungen vom Heiraten abbringen lassen. Zum Vergleich: 2020 hätten 90 Paare den Bund der Ehe geschlossen. In den Jahren 2018 und 2019 seien es jeweils 94 Paare gewesen. Durch den zusätzlichen Einsatz der ehrenamtlichen Standesbeamtinnen hätten den Brautleuten oftmals ihr persönlicher Wunschtermin erfüllt werden können. 

Ennigerloher Mühle am beliebtesten

Die meisten Paare entschieden sich 2021 laut Bericht für die Ennigerloher Mühle als Trauungsstätte. In den historischen Mauern seien 59 Paare den Bund fürs Leben eingegangen. Im Trauzimmer des Rathauses seien 19 Ehen und im Kleinen Drubbelhaus drei Ehen geschlossen worden. Acht Paare tauschten demnach in den Trauzimmern der Ortsteile ihre Ringe. 

Zahl der Todesfälle leicht gestiegen

Die Aufgaben eines Standesamtes umfasse jedoch außer der schönen Tätigkeit, Ehen zu schließen, auch die traurige Angelegenheit, Sterbefälle zu beurkunden, heißt es in der Mitteilung. Hier hätten 2021 insgesamt 113 Beurkundungen erfolgen müssen. Somit sei bei den Todesfällen im Vergleich zu den Vorjahren ein leichter Anstieg zu verzeichnen gewesen. Die Anzahl lag demnach im Jahr 2020 bei 91 und im Jahr 2019 bei 99 verstorbenen Personen. 

Seit Jahren keine Geburt beurkundet

Einer weiteren erfreuliche Tätigkeit im Standesamt, die Beurkundung von Geburten im Stadtgebiet, hätten die Standesbeamtinnen in den vergangenen drei Jahren nicht nachgehen können. Die Ennigerloher Kinder seien in den umliegenden Krankenhäusern mit Entbindungsstationen zur Welt gekommen.

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