Alverskirchen: Hauptstraße hat trennende Wirkung


Die Gemeindeverwaltung Everswinkel lädt für Montag, 20. Juni 2022, 18 Uhr, zu einem Infoabend auf den St.-Agatha-Platz in Alverskirchen ein.

Der St.-Agatha-Platz an der Nordseite der Kirche liegt im Schallschatten und bietet bereits jetzt viel mehr Aufenthaltsqualität als der Bereich an der Hauptstraße rund um die Bushaltestellen. Allerdings gibt es dort derzeit nichts, was zum Verweilen einlädt.

Alverskirchen (gl) - Gemeindeentwickler Philipp Elsbernd und Umweltbeauftragter Bernd Schumacher haben im Vorfeld bereits erste Sondierungsgespräche mit der katholischen Kirchengemeinde geführt und die unmittelbar betroffene Nachbarschaft zu einem Gespräch eingeladen. Der Auslöser zu dieser Infoveranstaltung stammt aus dem Gemeindeentwicklungskonzept. Die Gemeindeverwaltung hat im Zuge der Bürgerbeteiligungen viele Anregungen erhalten. Dabei wurden neben vielen Stärken (zum Beispiel tolles Vereinsleben, attraktive Umgebung) auch Verbesserungsvorschläge genannt.

Beim Ortsspaziergang in Alverskirchen wurde am St.-Agatha-Platz länger diskutiert und darauf verwiesen, dass ein attraktiver Dorfmittelpunkt fehle. Philipp Elsbernd und Bernd Schumacher von der Gemeindeverwaltung hatten daraufhin den Bereich an der Hauptstraße zwischen St.-Agatha-Kirche und der Grundschule beziehungsweise der Bäckerei Abelmann bis zum Kreisverkehr in den Blick genommen. Es blieb dabei festzuhalten, dass die Hauptstraße eine stark trennende Wirkung hat und inmitten von vorwiegend asphaltierten Flächen keine hohe Aufenthaltsqualität spürbar wird. Es entstanden erste Gedanken zur Anpassung der Straßenbreite und Umgestaltung der Bushaltestellen mit höherem Grünflächenanteil und einigen Sitzgelegenheiten sowie Fahrradabstellanlagen.

Aktivierung möglich

Die Zeichnungen dazu wurden im Bezirksausschuss Alverskirchen sowie im Ausschuss für Planung, Umwelt und Klimaschutz vorgestellt und liegen derzeit zur Abstimmung beim Straßenbaulastträger, dem Kreis Warendorf. Ferner sind noch umfangreiche Vorabstimmungen mit der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) und weiteren Beteiligten durchzuführen. Der St.-Agatha-Platz könnte schon bald eine deutliche Attraktivierung erfahren, wenn die Gemeinde Everswinkel gemeinsam mit der katholischen Kirchengemeinde die Gestaltungsideen verfeinert und dabei auch noch gute Vorschläge und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger einfließen lassen kann.

In der Bürgerbeteiligung zum Gemeindeentwicklungskonzept wurde häufiger darauf hingewiesen, dass der St.-Agatha-Platz auf der Nordseite der Kirche ruhig im Schallschatten gelegen ist und daher bereits jetzt viel mehr Aufenthaltsqualität bietet als der Bereich an der Hauptstraße rund um die Bushaltestellen. Allerdings gibt es dort derzeit nichts, was zum Verweilen einlädt, wie etwa eine Sitzgelegenheit.

Ideen können eingebracht werden

Die Gemeindeverwaltung hat sich zur Situation in Alverskirchen ebenfalls Gedanken gemacht und möchte die bisher entstandenen Ideen und Pläne für den St.-Agatha-Platz gerne bei dem Infotermin am 20. Juni einer möglichst großen Öffentlichkeit vorstellen. Es ist vorgesehen, eigene Ideen zu den bisherigen Planungen einzubringen. Die Ergebnisse werden festgehalten und anschließend in die weitere Planung einbezogen.

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