Auf Fahrrädern von Hof zu Hof in Ostbevern


61 Teilnehmer zählte kürzlich eine geführte Radtour des Vereins Ostbevern Touristik, die im Zeichen der Landwirtschaft stand.

Auf Fahrrädern ging es von Hof zu Hof - eine Initiative von Ostbevern Touristik.

Ostbevern (gl) - 61 Teilnehmer zählte kürzlich eine geführte Radtour des Vereins Ostbevern Touristik. Über rund 25 Kilometern ging es für die Radler in zwei Gruppen von Hof zu Hof mit insgesamt vier Stationen, an denen sie herzlich empfangen und mit der einen oder anderen Köstlichkeit überrascht wurden.

Dass Schweine sehr gesellige Tiere sind, davon konnten sich die Gäste auf dem Hof Kock überzeugen. Die Bentheimer Schweine leben dort mit viel Freiraum und Abwechslung – ebenso wie die Hühner. „So viel Platz hatten die Landarbeiter im Jahr 1900 nicht“, sagte Fynn Kock. Die noch erhaltenen Landarbeiterunterkünfte waren damals eher beengt und spartanisch.

Paradies für Beerenfans

Auch August Löckener gab einen kurzen Abriss aus der Geschichte seines Hofes. Dort gibt es heute keine Tiere mehr, allerdings wurde ein Paradies für Beerenfreunde und Marmeladenfans geschaffen. Von Mitte Juni bis Mitte August jeden Jahres können sich Selbstpflücker mit Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren eindecken. Weiter ging es zum Hof Bisping, ein Milchviehbetrieb mit einer kleinen Schar Hühner. Eine Besonderheit dieses Hofes ist eine Milchtankstelle, aber auch Käse, Eier und Eis gibt es in dem kleinen Holzhäuschen auf dem Hof. E-Bike-Fahrer können dort tanken – an der Ladestation.

Die vierte und letzte Station war der Kartoffel- und Gemüsehof Rotthove. Die Besucher bekamen einen Einblick in den Ackerbaubetrieb, die Apfelernte und was es heißt auf regionalen Märkten vertreten zu sein.

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