Everswinkel: Startschuss für Förderung von PV-Anlagen


Die Gemeinde Everswinkel fördert ab Montag, 26. September 2022, die Installation von neuen Photovoltaik-Anlagen auf privaten Dächern.

Die Gemeinde Everswinkel legt ein Förderprogramm für die Installation von PV-Anlagen auf privaten Wohnhäusern auf. Start ist am Montag. Foto: Hubertus Grass

Everswinkel (gl)- Eine Antragsstellung ist digital ab 10 Uhr möglich. Die Förderung knüpft an das Programm „1000 Photovoltaikanlagen im Kreis Warendorf“ an und bezuschusst Eigentümerinnen und Eigentümer aus Alverskirchen und Everswinkel. Die Mittel stammen aus dem „Erlass zur Kompensation von Schäden in Folge ausgebliebener Investitionen in den Klimaschutz in den Kommunen durch die Corona-Pandemie“ des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.

Hier die wichtigsten Auszüge aus der Richtlinie, die ab 26. September gelten wird: Die Fördersumme je postalischer Adresse beträgt 500 Euro. Insgesamt stehen 18 000 Euro zur Verfügung. Die Summe aller Zuschussförderungen von Bund, Land, Kreis und Gemeinde für die PV-Anlage darf 100 Prozent der Gesamtbaukosten dieser Anlage nicht übersteigen. Ein Förderanspruch besteht ausschließlich für private Eigentümerinnen und Eigentümer für im Gemeindegebiet liegende private Gebäude. Es muss sich um eine neu angeschaffte PV-Anlage mit einer Mindestleistung von drei Kilowatt-Peak (kWp) handeln. Mit der Maßnahme darf bis zur Erteilung des Bewilligungsbescheids nicht begonnen werden. Die Installation der PV-Anlage muss zwingend durch einen Fachbetrieb erfolgen. Die Bewilligung erfolgt chronologisch nach dem zeitlichen Eingang der vollständigen und korrekt eingereichten Anträge.

Was alles gefordert wird

Im digitalen Antragsformular sind folgende Unterlagen hinzuzufügen:

Eigentumsnachweis (Abgabenbescheid, Grundbuchauszug, Kaufvertrag, Grundsteuerbescheid oder ähnliches).

Angebot eines Handwerksbetriebs für die zu fördernde Maßnahme, aus dem die Leistung der geplanten PV-Anlage hervorgeht. Bei eigenständiger Montage entsprechend ein Angebot für die PV-Module sowie ein Angebot über den Anschluss der Anlage von einem Fachbetrieb.

Für den Verwendungsnachweis sollen die Antragsteller ebenfalls das digitale Formular spätestens neun Monate nach Erteilung des Bewilligungsbescheids nutzen. Folgende Unterlagen werden benötigt:

Endgültiger Kostennachweis in Form der Schlussrechnung des Handwerksbetriebes, bei eigenständiger Montage entsprechend die Schlussrechnung für die PV-Module sowie eine Schlussrechnung für den Anschluss durch einen Fachbetrieb.

Auszug aus dem Marktstammdatenregister.

Foto der installierten Anlage, welches die Gemeinde für Öffentlichkeitsarbeit nutzen darf.

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