Everswinkel: Viele Gemeinsamkeiten festgestellt


Die Flüchtlingsinitiative Everswinkel hatte zu einer Adventsfeier mit Kaffee und Weihnachtsgebäck eingeladen.

Bei der Adventsfeier der Flüchtlingsinitiative Everswinkel war auch der Nikolaus zu Gast.

Everswinkel (gl) - Nach der Begrüßung durch Gaby Höft gab Pastoralreferentin Andrea Hinse Erläuterungen zu den hierzulande typischen Dingen in der Advents- und Weihnachtszeit. So gehe das Aufstellen eines Weihnachtsbaumes eher auf einen heidnischen Brauch zurück. Zur Wintersonnenwende sei „Grün“ als Symbol für Hoffnung und Beständigkeit ins Haus geholt worden, während die roten Kugeln für die Liebe Gottes stünden. Darüber hinaus berichtete Hinse auch über die Tradition des Aufstellens eines geputzten Schuhs am Abend vor dem Nikolaustag. Interessiert hörten die Gäste zu und stellten viele Gemeinsamkeiten zu dem orthodoxen Glauben fest, dem ein Großteil angehört. Ein wesentlicher Unterschied bestehe allerdings darin, dass die orthodoxen Kirchen ihre Kirchentage nach dem älteren julianischen Kalender berechnen und Christi Geburt am 6. und 7. Januar feiern.

Bis zum Eintreffen des Nikolauses wurden bei musikalischer Begleitung von Eberhard Kunhern Weihnachtslieder gesungen, und die Kinder konnten Weihnachtsmotive basteln. Der Nikolaus alias Bernhard Zimmermann wusste auch über „seine“ Geschichte zu berichten. Zum Abschluss erhielten alle Gäste einen Stutenkerl. Mit einer spontanen Ansprache bedankte sich ein aus der Ukraine geflüchteter Mitbürger für die Veranstaltung und die gute Aufnahme in Everswinkel.

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