Gruppe „Fit ab 50“ genießt das Wandern im Allgäu


Ihre zehnte Wanderwoche hat die Everswinkeler Gruppe „Fit ab 50“ nach Fischen ins Allgäu geführt. 25 Frauen und Männer nahmen teil.

An der Wanderwoche im Allgäu von „Fit ab 50“ nahmen 25 Frauen und Männer teil.

Everswinkel (gl) - Zum Eingewöhnen gab es eine Tour über elf Kilometer. Bereits der zweite Wandertag war ein Höhepunkt. Mit der Fellhornbahn ging es von Oberstdorf auf die Mittelstation. Von dort wanderte die Gruppe vorbei am Schlappoltsee zur Alpe Schlappolt. Fast ausschließlich über Stufen ging es auf den Fellhorngrat und weiter zum Fellhorngipfel auf 2038 Meter Höhe. Dabei waren 600 Höhenmeter zu überwinden.

Fahrt im Weltcup-Express

Am folgenden Tag fuhren die Everswinkeler nach Bolsterlang und wanderten bis nach Ofterschwang. Mit dem Weltcup-Express fuhren sie hinauf zur Bergstation. Die Gruppe umrundete das Ofterschwanger Horn mit herrlichen Ausblicken auf die Nagelfluh-Kette und die Allgäuer Bergwelt.

Der vierte Tag führte die Wandergruppe bei regnerischem Wetter in die Breitachklamm. Es handelt sich um die mit 150 Metern tiefste Felsenschlucht Mitteleuropas.

Wege beschädigt vom Gewitter

Am vorletzten Wandertag fuhr die Gruppe erneut nach Bolsterlang zur Hörnerbahn, mit der es bis zur Gipfelstation ging. Die Gewitter am Vortag hatten einige Wegeabschnitte beschädigt, sodass sie nicht begehbar waren. Die neun Kilometer lange Wanderung führte die Gruppe vorbei am Berghaus Schwaben bis zur Alpe Bolgen und weiter zur Alpe Zunkleiten. Von dort ging es über landschaftlich reizvolle Wege bis zum Sonderdorfer Kreuz. Dort genossen die Teilnehmer den herrlichen Blick in die Allgäuer Bergwelt. Ein sehr steiler Abstieg führte zur Talstation der Hörnerbahn.

Nach den Anstrengungen des Vortags ließen es die Wanderer an ihrem sechsten Tag etwas ruhiger angehen. Bei sommerlichen Temperaturen ging es oberhalb der Iller bis zum Illerursprung. Dort fließen Trettach, Stillach und Breitach zur 147 Kilometer langen Iller zusammen. Weiter ging es bis nach Oberstdorf und von dort zurück nach Fischen. Jürgen Teunissen, erstmalig Organisator der Wanderwoche, hatte es mit Unterstützung von Günter Hein und einigen anderen Wandern verstanden, für alle ein interessantes Wanderprogramm bei überwiegend tollem Sommerwetter aufzustellen.

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