„W-Land“-Projekt jetzt auch in den Nordkreis bringen


Volksbank Münsterland-Nord spendet 15.000 Euro für Projekt zur Förderung von Artenschutz und Biodiversität.

Hoffen, dass das „W-Land“-Projekt auch im Nordkreis durchstartet: (v. l.) Josef Roxel, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Warendorf, Projektleiter Felix Homann (Stiftung Westfälische Kulturlandschaft), Landwirt Matthias Meckmann, Volksbank-Vorstand Friedhelm Beuse, Hegeringleiter Georg Verenkotte, KJS-Naturschutzobmann Markus Degener und Paul Verenkotte, Vorsitzender Landwirtschaftlicher Ortsverein. Foto: Reimann

Ostbevern (gl) - Mit 15.000 Euro unterstützt die Volksbank Münsterland-Nord das von der Kreisjägerschaft Warendorf initiierte „W-Land“-Projekt zur Förderung von Artenschutz und Biodiversität. 

„Wir wollen die Landwirtschaft im Wandel unterstützten“

Volksbank-Vorstand Friedhelm Beuse, selbst aktiver Jäger mit landwirtschaftlichem Hintergrund, steht voll hinter dem Natur- und Artenschutz-Programm. „Wir wollen ein Zeichen setzen für Biodiversität, gerade auch im Hinblick auf unsere enge Verbindung zur Landwirtschaft“, begründet Beuse das Engagement. „Wir wollen die Landwirtschaft im Wandel unterstützten, denn wir kommen aus der Region und möchten ihr etwas zurückgeben, zumal viele Landwirte unsere Mitglieder sind“, erklärte Beuse jetzt bei der symbolischen Spendenübergabe auf dem Hof von Georg Verenkotte in Ostbevern. 

Der Ort der Zusammenkunft, bei der auch der Vorsitzende der Kreisjägerschaft Warendorf, Josef Roxel, der KJS-Naturschutzobmann Markus Degener, „W-Land“-Projektleiter Felix Homann von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft, Paul Verenkotte, der Vorsitzende des landwirtschaftlichen Ortsvereins Ostbevern und Landwirt Matthias Meckmann zugegen waren, war mit Bedacht gewählt worden. Denn im Gegensatz zu dem südlichen Kreis Warendorf, in dem Felix Homann bereits zahlreiche Natur- und Tierschutz-Maßnahmen im Rahmen des W-Land-Projekts umgesetzt hat, ist der Nordkreis noch ein nahezu unbeschriebenes Blatt. 

Ostbeverns Hegeringsleiter geht mit gutem Beispiel voran

„Das muss sich ändern“, sind Friedhelm Beuse und Georg Verenkotte überzeugt. „Wir wollen jetzt auch im Nordkreis durchstarten und verstärkt Werbung machen für das W-Land-Projekt“, erklärte Verenkotte. Der Hegeringleiter Ostbeverns will dabei selbst mit gutem Beispiel vorangehen. „Wenn erst einer anfängt, machen bestimmt andere auch mit“, ist er überzeugt. 

Er selbst habe bereits mit Felix Homann von der Stiftung Westfälische Kulturlandschaft, die das Projekt für die KJS Warendorf umsetzt, Kontakt aufgenommen und sei zu Ausgleichsmaßnahmen, der Einrichtung von Strukturbrücken und zum Prädatorenmanagement beraten worden. „Jetzt müssen wir schauen, was wir davon umsetzen wollen“, erklärte Homann, der Berufsjäger ist und selbst von einem landwirtschaftlichen Hof kommt.

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