420 000 Euro für die Wirtschaftswege


Lippetal (gl) - „Der Zustand der Wirtschaftswege der Gemeinde Lippetal ist insgesamt relativ gut.“ Zu dieser Bewertung kommt Bauamts-Leiterin Elisabeth Goldstein. Und das lässt sich durch eine Testfahrt auf den rund 350 Kilometer langen Strecken auch leicht belegen.

Der Dalmerweg könnte eine Aufbesserung vertragen.

Die Suche nach Schadstellen erheblichen Ausmaßes stellt sich als relativ langwierig heraus. Nur wenige Risse oder Schlaglöcher sind zu entdecken, dafür umso mehr Ausbesserungen und tatsächlich gute Streckenabschnitte in der 126 Quadratkilometer großen Flächengemeinde, in der die Wirtschaftswege schon wegen der großen Ausdehnung von erheblicher Bedeutung sind, insbesondere für die Mobilität der Landwirte und Anwohner.

Klimatische Einflüsse wie die Trockenheit in den vergangenen Sommerzeiten haben jedoch auch die Wirtschaftswege in der Gemeinde Lippetal deutlich belastet. Hinzu kommt, dass sie in einer Zeit gebaut wurden, zu der es bei Weitem nicht so große und schwere landwirtschaftliche Maschinen gab wie heute. Entsprechend der resultierenden Zunahme notwendiger Reparaturen wurden die Haushaltsmittel zuletzt erheblich aufgestockt.

In diesem Jahr gibt es zum jährlichen Sockelbetrag, den der Kämmerer in Höhe von 250 000 Euro eingeplant hat noch Fördermittel, sodass das Bauamt insgesamt rund 420 000 Euro für Reparaturen ausgeben kann. Die neue Wegekommission unter Leitung von Franz Böntrup aus Lippborg hatte eine erste Besichtigung schon im vorigen Herbst bei strömendem Regen unternommen. Die sachkundigen Bürger nehmen zusammen mit dem Bauamt und dem Bauhof in jedem Jahr besonders auffällige Bereiche in den Blick, um zu entscheiden, welche Wege saniert werden müssen.

Wie häufig werden die Wege benutzt und welche Bedeutung haben sie im Hinblick auf Landwirtschaft, Anlieger und touristische Zwecke? Nach diesen Kriterien wird die Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen festgelegt

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