Bischof aus Aachen gratuliert den Herzfeldern



Lippetal-Herzfeld (nes) - Am Sonntag, 15. Mai, läuten die Glocken der St.-Ida-Kirche die 1225-Jahr-Feier von Herzfeld, das 140-jährige Bestehen der Schützenbruderschaft St. Ida und die Eröffnung der Wallfahrt ein. Zum Auftakt wird um 10 Uhr ein Pontifikalamt in der Kirche gefeiert, das von der Blaskapelle Völlinghausen musikalisch gestaltet wird. Um 12 Uhr beginnt das Konzert im Bürgerhaus.

Das Programm steht, jetzt hoffen die Organisatoren auf gutes Wetter und gute Beteiligung: (v. l.) Domkapitular Pastor Rolf Lohmann, Alfons Willenbrink, Vorsitzender der Schützenbruderschaft St Ida, Bernd Voschepoth, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates und Organisationsleiter des weltlichen Programms zur 1225 Jahr-Feier, sowie Ludger Bücker, Stellvertretender Vorsitzender der Schützen.

Die Dorfbewohner werden gebeten, ihre Häuser zu beflaggen. Zu dem Pontifikalamt hat Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff aus Aachen sein Kommen zugesagt. Die eingeladenen Schützen, der Schützenverein Lippborg, die Schützenbruderschaft Hovestadt-Nordwald, der Schützenverein Lemkerholz-Lemkerberg und die Schützenbruderschaft St.-Georg aus Liesborn-Göttingen treten um 9.45 Uhr am Vereinslokal Orthues an und ziehen gemeinsam in die Kirche ein. Nach dem Gottesdienst findet auf dem Kirchplatz die Gefallenehrung am Kriegerdenkmal mit Kranzniederlegung statt. Auf dem Weg zum Bürgerhaus werden zwei Stelen, die auf dem „Dreieck“ vor den Häusern Kröger und Westermann (Domschänke) installiert werden, gesegnet. Auf den neun Säulen aus Glas ist sowohl die kirchliche als auch die weltliche Geschichte von Herzfeld in Kurzform dokumentiert.

Unter Begleitung des Spielmannszuges Hovestadt-Nordwald geht es von der Lippestraße über die Lippborger- und Diestedder Straße Richtung „Auf dem Büld“ und Beckumer Straße zum Bürgerhaus. Ab 12 Uhr spielt das Blasorchester Möhnesee-Völlinghausen zum Konzert auf. Zur 140-Jahr-Feier der Schützenbruderschaft St.-Ida sind neben den Schützenbataillonen auch das amtierende Königspaar sowie ehemalige Regenten besonders eingeladen, darunter auch die Königin von 1933/34, Annemarie Knierbein geb. Wessel, und die Königin von 1935/36, Hedwig Knierbein geborene Bitter. Für die Bewirtung der Festgäste zeichnet die Schützenbruderschaft St. Ida in Zusammenarbeit mit dem MVG Herzfeld-Hovestadt und Festwirt Franz Stratbücker verantwortlich. Domkapitular Pastor Rolf Lohmann würdigte im Gespräch mit der „Glocke“ die gute Zusammenarbeit der örtlichen Vereine mit der Kirchengemeinde. Insbesondere im Jubiläumsjahr, das unter dem Wallfahrtsmotto „Zur Hoffnung berufen“ stehe, gelinge es mit den örtlichen Vereinen und Verbänden hervorragend, Hoffnung in die Welt zu tragen. „In dem Wort Schützen steckt so viel Gutes“, meinte der Pfarrer bei der Programmvorstellung.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.