Die nächste Firmung wird erst im Jahr 2014 gefeiert



Lippetal-Herzfeld-Lippborg (gl). Nach ausführlichen Beratungen haben die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte im Pfarrverband Herzfeld und Lippborg sich mit großer Mehrheit für eine Anhebung des Firmalters ausgesprochen.

Im November vorigen Jahres fand in den Pfarrgemeinden in Herzfeld und Lippborg die Firmung statt. Weil man das Alter der zu firmenden Jugendlichen auf ein Niveau bringen möchte, wird es im nächsten Jahr keine Firmung geben, sondern erst wieder 2014.

Das bedeutet, dass in Herzfeld und Lippborg im nächsten Jahr keine Firmung gespendet wird. Erst 2014 werden die Jugendlichen entsprechend ihrer Altersstufe zur Firmung eingeladen.

Seit mehr als zwei Jahren tagen die Seelsorger der Pfarrgemeinden im Lippetal. Dabei gab es eine große Übereinstimmung und Kooperation auf vielen Gebieten der Seelsorge, besonders aber in der Firmvorbereitung. So wurden in allen Gemeinden die Jugendlichen im Rhythmus von zwei Jahren der jeweils gleichen Altersstufen gefirmt. Abwechselnd wurde das Firmsakrament von einem Bischof des Bistums Münster und des Erzbistums Paderborn gefirmt. Gerade für die Schulen war das gleiche Firmalter von großem Vorteil, konnten sie allen betreffenden Schülern zum gleichen Zeitpunkt im Religionsunterricht eine begleitende Firmkatechese anbieten.

Dieser gemeinsame Weg wurde vor einigen Jahren von den Gemeinden nördlich der Lippe verlassen. Lediglich die abwechselnde Firmspendung blieb erhalten. Die Firmkonzepte sind sich inhaltlich aber sehr nahe. Große Unterschiede gab es lediglich beim Alter der Firmlinge. Während in den Gemeinden Herzfeld und Lippborg die Jugendlichen des 7. und 8. Schuljahres gefirmt wurden, lädt man in den Gemeinden Oestinghausen, Hultrop und Hovestadt die Jugendlichen des 9. und 10. Schuljahrs zur Firmung ein.

Den Verantwortlichen waren bei der Entscheidungsfindung mehrere Dinge wichtig: Es soll ein einheitliches Firmkonzept geben, um den Bistumsleitungen ein einheitliches pastorales Konzept zu präsentieren. Es soll eine einheitliche Altersstufe zur Firmung geben, um gerade auch den Religionslehrern, die die Firmkatechese unterstützen, diese Begleitung zu vereinfachen. Daher haben sich die Verantwortlichen der Pfarrgemeinden Herzfeld und Lippborg für ein höheres Firmalter ausgesprochen. Diese Empfehlung haben sie in den Pfarrgemeinderat eingebracht. Nach ausführlicher Beratung haben die Mitglieder des Pfarrgemeinderates sich mit großer Mehrheit für eine Anhebung des Firmalters ausgesprochen, heißt es abschließend in einer Mitteilung der Pfarrgemeinden.

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