Feier zum Bau des Mühlsteinbrunnens in Oestinghausen


Mit einer kleinen Feier begingen die Vertreter aus Oestinghausen und der Gemeinde das 25-jährige Bestehen des Mühlsteinbrunnens in Oestinghausen.

Im Kreise vieler Aktiver, der Pfarrer Ralph Frieling und Ulrich Liehr, des Initiators Johannes Fendt sowie Bürgermeister Matthias Lürbke und Herbert Schenk als Vorsitzender des Heimatvereins wurde das 25-jährige Jubiläum des Mühlsteinbrunnens begangen.

Oestinghausen (gl) - Eine Feier gab es 25-jährigen Jubiläum des Mühlsteinbrunnens in Oestinghausen. Herbert Schenk, der Vorsitzende des Heimatvereins, gab einen geschichtlichen Überblick über das gelungene Bauprojekt. Ergänzend berichtete der 97-jährige Johannes Fendt von der damaligen Umsetzung, denn er gehört als Lippetaler Urgestein zu den Vätern des Mühlsteinbrunnens. In Erinnerung an seine Kindheit im Balkan, wo es viele Brunnen gab, verwirklichte er zusammen mit den Mitstreitern Herbert Luig, Wilhelm Lötte, Gerd Oeding und vielen weiteren Helfern seinen Traum.

Auch Heimatverein feiert Jubiläum

Vier Modelle habe er damals gebastelt, dann sei es mit seinen Ideen flott ans Werk gegangen. Aus der Brunnenbaugemeinschaft erwuchs am 17. November 1995 sogar der „Verein zur Förderung der Heimat und des Brauchtums Oestinghausen“.

Jetzt erfolgt ein kleiner Sektempfang zum Jubiläum des beliebten Brunnens mit Sitzplätzen, auf denen auch Fendt gerne verweilt. Pastor Ulrich Liehr, Pfarrer Ralph Frieling und Bürgermeister Matthias Lürbke gaben der Veranstaltung einen festlichen Rahmen. Dabei wurde auch das 25-jährige Bestehen des Heimatvereins nachgeholt, das der Verein im vorigen Jahr begehen konnte.

Museum und Veranstaltungsort

Der erste Vorsitzende Herbert Schenk hatte eine umfangreiche Dokumentation zur Ansicht mitgebracht, in der die Geschichte des Heimatvereins und ein Rückblick auf das historische churköllnische Amtshaus dargestellt wird. Weitere Informationen über den Brunnenbau kann der Besucher des Mühlsteinbrunnens der Infotafel entnehmen.

Schenk dankte in seiner Laudatio den vielen Helfern beim Brunnenbau und bei der Renovierung des Heimathauses und schloss auch die tatkräftige Unterstützung der Gemeinde Lippetal mit ein. Inzwischen ist das Heimathaus zu einem kleinen Museum und Veranstaltungsort für Besprechungen, Kaffeetafeln und standesamtliche Trauungen geworden. Mitglieder und Freunde des Heimatvereins waren sich einig, dass mit ihm und dem Brunnen zwei herausragende Blickpunkte des Dorfes geschaffen wurden. Inzwischen wurden viele Projekte wie das Verkehrsdenkmal der ehemaligen Bahntrasse in Angriff genommen und abgeschlossen. Wer sich für Heimatgeschichte interessiert ist willkommen, so Schenk, Alter spielt keine Rolle.

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