Grüne Paradiese bieten Natur pur



Lippetal-Hovestadt/Schoneberg (nes) -  Wer am Sonntag Natur pur genießen wollte, der war in Lippetal beim Tag der offenen Gärten, in Hovestadt in Mecks nostalgischem Landgarten sowie im Feldgarten von Hubertus und Marie-Luise Albersmeier in Schoneberg an der richtigen Adresse.

Im Feldgarten von Hubertus und Marie-Luise Albersmeier begeisterte einmal mehr viel Blütenpracht, die (v. l.) Heidi Backhaus-Knoop und Bettina Obesmeier bewundern.

 Absoluter Blickfang in Mecks Garten ist die 350 Jahre alte Blutbuche, die von allen Besuchern stets bestaunt wird. Mit einem Stammumfang von über sechs Metern ist sie ein wahrer Riese. Im zweiten Bereich, in dem sich ein Bauerngarten befindet, staunten Timo und Niklas Linnemann nicht schlecht. Aus dem Gartenteich war nicht nur das lautstarke Quaken von Fröschen zu hören. Wer genau hinschaute, konnte den Amphibien sogar dabei zuschauen. Gerne nutzten die Gäste die einladenden Sitzecken, um gemütlich zu verweilen, zu plauschen oder bei einer Tasse Kaffee und selbst gebackenem Kuchen auszuspannen. Der Bauerngarten mit seinem Wegekreuz und den Buchsbaumhecken erinnert mit Gemüse und Küchenkräutern in Mischkultur mit Sommerblumen an Großmutters Zeiten. Obstbäume, Nutzsträucher und nicht zuletzt die Blumenwiese bieten Lebensraum für Vögel und Insekten.

In einem völlig anderen Bild präsentiert sich der Feldgarten von Hubertus und Marie Luise Albersmeier. Die meisten Pfingstrosen, von denen fast 100 verschiedene in Schoneberg in Konkurrenz stehen, haben in diesem Jahr die Blüte hinter sich. An den Rosenbögen entlang des Hauptweges ranken Kletterrosen und Clematis. Hubertus Albersmeier versteht es immer wieder aufs Neue, eigene Handwerkskunst mit allem, was im Garten wächst, blüht und gedeiht, neu zu arrangieren. Beispielsweise werden in der Teufelsküche ausgekochte Suppenknochen zum Kunstwerk der besonderen Art. Sukkulenten in abgelegten Schuhen beeindrucken nicht minder, während der Wind hier und da ein Glockenspiel im Baum erklingen lässt. Glockenblumen bilden mit den herrlichen Blüten des Fingerhutes einen tollen Kontrast zur Staudenclematis. Die Seitengänge rechts und links der Anlage laden immer wieder zu Erkundungsgängen ein. Albersmeiers lassen sich auch hier stets neue Arrangements einfallen, die immer wieder beigestern.

Am Sonntag wurden die Gäste sogar noch musikalisch verwöhnt. Mit Karen Schad, Hannelore Fehring und Wolfgang Klesse sorgte ein Klarinettentrio für Unterhaltung.

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