Kaplan aus Herzfeld wünscht Kirche neuen frischen Atem


In Herzfeld war Kaplan Ernst Willenbrink Hauptzelebrant der Ida-Woche, die am 11. September mit einem Abschlussgottesdienst endet. 

Kaplan Ernst Willenbrink war Hauptzelebrant der Ida-Woche in Herzfeld. Foto: Archiv

Lippetal (gl) - Pfarrer Jochen Kosmann freute sich, nach der Corona-Pause erstmals wieder die Wallfahrer zur Eröffnung der Ida-Woche begrüßen zu können. Hauptzelebrant war in diesem Jahr ein gebürtiger Herzfelder – Kaplan Ernst Willenbrink. Er wünschte dabei der Kirche einen neuen frischen Atem. Damit bezog er sich auf das diesjährige Wallfahrtsmotto „Atme in uns, Heiliger Geist!“. Dabei wählte er vier Begriffe als besondere Merkmale für diesen Lebensatem: Freiheit, Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit. Diese Attribute trafen nach seiner Meinung auch geradezu auf die Heilige Ida zu, die Brückenbauerin zwischen den Franken und Sachsen war, sich der Notleidenden annahm und das Evangelium bezeugte. Somit sei sie bis heute Vorbild auch für die Christen unserer Zeit, die er aufforderte, den Dialog auch mit andersdenkenden, abseitsstehenden, anderslebenden Mitmenschen zu suchen. 

Abschlussgottesdienst am Samstag

Nach dem Auftakt sind die Gläubigen auch zu den weiteren Veranstaltungen der Ida-Woche eingeladen, Plakate in den Schaukästen informieren über Einzelheiten. Besonders ans Herz gelegt wird die Teilnahme am Abschlussgottesdienst, dem feierlichen Pontifikalamt mit dem Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode. Dazu läuten am Samstag, 11. September, zu 17 Uhr die Glocken in der Basilika. Anschließend findet die kleine Identracht statt, wobei auch der Ostinghauser Schrein mitgeführt wird. Für die Messfeier am Samstag, 11. September, weist der Veranstalter wieder darauf hin, dass ein Nachweis gemäß der 3G-Regeln nötig ist, um an der Feier teilnehmen zu können. Die Gläubigen müssen entweder geimpft, genesen oder negativ getestet sein.

www.sanktida.de/termine/programm-der-ida-woche/

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