Kinder in Lippetal spielen und lernen an nur einem Ort


Kita, Grundschule und Nachmittagsbetreuung an einem Ort: Das wird für Kinder in Lippborg, Herzfeld und Oestinghausen wahr.

Im sogenannten Blauen Klassenzimmer erforschen Kinder die Natur. Umso besser ist es, wenn Kindertageseinrichtungen und Grundschulen beieinander sind und so, dass Wald, Wiese und Fluss quasi vor der Haustür liegen.

Lippetal (gl) - Ein völlig neues Konzept für das Aufwachsen der Lippetaler Kinder von der Kita bis zum Ende des vierten Schuljahres wird an den drei Lippetaler Grundschulen zurzeit realisiert. Sowohl an der Ludgerus-Grundschule in Lippborg als auch an der St.-Ida-Grundschule am Schulzentrum in Herzfeld und an der St. Stephanus-Grundschule in Oestinghausen werden die Kindertagesstätte, die Betreuung und die Grundschule an einem Ort zusammengefasst. 

Bildung in der Natur

Am weitesten ist die Entwicklung in Lippborg, wo die Quabbe-Kinder bereits die neue Kindertagesstätte bevölkern. In die neu gebaute Kombi-Einrichtung sollen nach den Herbstferien auch die Ludgeri-Strolche aus der Betreuung einziehen. Neben modernen Einrichtungen findet dort das „Blaue Klassenzimmer“, unmittelbar an der Quabbe gelegen, besondere Beachtung für die Bildung in der Natur und an der Natur. 

Kinder bleiben an einem Ort

Auch in Herzfeld sind die Kinder aus Grundschule, Kita und Betreuung nicht weit von der Lippeaue entfernt. 

Insgesamt haben die Lippetaler Kinder in Zukunft die Möglichkeit, von der U3-Betreuung bis zum Abitur, also etwa vom 1. bis zum 18. Lebensjahr, in ihrer Gemeinde zu bleiben. 

In Oestinghausen werden Grundschule, Kita und Betreuung im kommenden Jahr ebenfalls zusammengeführt.

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