Lichtermeer für Comedyband und hohe Auszeichnung


Eine ganz besondere Auszeichnung hat Markus Bader jetzt von seinem 1. SC Lippetal erhalten. Dafür gab es viel Beifall.

Der Geehrte in der Mitte: (v. l.) Christian Silberberg, Markus Bader und Uli Strunk.

Herzfeld (gl) - So schön kann Feiern sein: Beim Konzert der Comedy-Truppe „Reis against the Spülmashine“ gingen die Fans des 1. SC Lippetal und der beiden Musiker voll aus sich heraus. Wie es kein Wunder ist, wenn man über zwei Jahre wegen einer Pandemie nicht mehr zusammenkommen konnte.

Nur wenige mit Mund-Nasen Maske

Zuvor waren doch einige Skeptiker dem Event fern geblieben, man traut sich wohl nicht so recht, in geschlossenen Räumen zusammen zu feiern. So war es auch kein Wunder, dass ein paar Besucher Schutz unter einer Mund-Nasen Maske suchten.

Dem Spaß am Auftritt der beiden Ulknudeln auf der Bühne tat das allerdings keinen Abbruch. Sie liefen zur Höchstform auf, nachdem zu Beginn einige technische Probleme durch den heimischen Techniker beseitigt worden waren.

Rammstein, Nena, Bob Dylan, alle kamen bei den beiden Krachern auf der Bühne mit Parodien und Texten unter den Hammer. „Maracuja, Maracuja“, erinnerte an den verstorbenen Leonard Cohen, „99 Pappkartons“ war Nena gewidmet, und so ging es bei zwei Shows vor und nach der Pause munter rauf und runter in den Genres Pop, Rock und Schlager mit viel Witz und Humor und auch einer Hommage an Bier, und Schnaps – natürlich nicht ohne den gehobenen Zeigefinger: „Das macht man doch nicht“.

Die Handylichter gehen an

Das Publikum feierte die Band mit einem Lichtermeer aus Handyleuchten. Auch die Freude beim Bahnfahren zur Arbeit und überhaupt „Keine Lust heute zur Arbeit zu gehen“, gab es zu hören, wobei Lautstärke und Geschwindigkeit schon manchmal in einen Sturm von Klängen übergingen. Nach der ausgiebigen Zugabe, die zum Besten beim Konzert zählte, wurde die Band mit stehendem Applaus verabschiedet.

In der Pause ehrten Moderator Christian Silberberg und der Vorsitzende des 1. SC Lippetal, Uli Strunk, den Motor der Judo-Abteilung, Markus Bader, unter dem Jubel seiner Abteilung als Sportler des Jahrhunderts. Und dieser freute sich sichtlich über die Auszeichnung und bedankte sich für die Anerkennung.

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