Lippetaler SPD fordert Aufklärung zu möglichen Bohrungen



Lippetal-Herzfeld (jbr) - Mit einer Gedenkminute für die Opfer in Japan eröffnete Reinhard Pahl die Ortsvereinsversammlung der Lippetaler SPD. Pahl begrüßte dazu den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA), Edmund Goldstein. Er referierte zum Thema „Ausbildungsplätze, Arbeit und soziale Gerechtigkeit“.

Sie gaben dem SPD-Ortsverein Lippetal Rechenschaft ab: (v. l.) Kassiererin Roswitha König, Conny Schmidt, Vorsitzender Reinhard Pahl und Fraktionsvorsitzender Herbert Schenk.

Nach einem kurzen Ausflug zu den aktuellen politischen Tagesereignissen verlas Roswitha König  den Kassenbericht und meldete ein erfreuliches Plus auf dem Vereinskonto. Die Entlastung des Vorstandes schloss sich an. 

Reinhard Pahl sprach in seinem Rechenschaftsbericht das mögliche Erdgasvorkommen im Lippetal an und klärte die Mitglieder über die Gefahren der Grundwasserverseuchung bei möglichen Probebohrungen auf. Zudem wiederholte der Vorsitzende die Forderung nach einer Umgehung für die stark befahrene B 475. Fraktionsvorsitzender Herbert Schenk berichtete über die Probleme der Umgehungsstraße insbesondere im Hinblick auf die Mautflucht und die sinkenden Bundeszuweisungen für den Straßenbau. Weiterhin thematisierte der SPD-Fraktionsvorsitzende die Lippetaler Schulpolitik und lobte in diesem Zusammenhang vor allem die gute Verwaltungsarbeit.

Wie bereits in der vergangenen Woche bekannt wurde, wird die Gemeinde Lippetal in Zukunft weniger Schlüsselzuweisungen vom Land bekommen. Schenk wies diesbezüglich auf die NRW-Finanzlücke von fünf Milliarden Euro hin, die sich aus der Differenz von Sozialausgaben (13 Milliarden Euro) und Zuweisungen (acht Milliarden Euro) ergeben würde. Er betonte aber, dass die Lippetaler SPD nicht dagegen klagen werde, im Gegensatz zur CDU und BG im Gemeinderat. Kreistagsabgeordnete Roswitha König informierte über die Entwicklungen im Kreis Soest und bezeichnete die Rettungszeiten vor allem im ländlichen Bereich als unzureichend. Zudem kritisierte König, dass die Rettungswagen des kreises Soest über keine Navigationsgeräte verfügen würden.

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