Nach dem Umzug: Kreisleitstelle ist einsatzfähig



Kreis Soest (gl). Es war ein komplexer Umzug, bei dem viele technische Probleme zu lösen waren. Doch seit kurzem ist es geschafft: Die neue Kreisleitstelle im integrierten Rettungszentrum des Kreises am Boleweg in Soest meldete sich arbeits- und einsatzfähig.

Seit einigen Tagen ist die neue Kreisleitstelle im integrierten Rettungszentrum am Boleweg in Soest arbeits- und einsatzfähig. Hier laufen die Notrufe über die Nummer 112 aus dem gesamten Kreisgebiet auf.

Die „Kunden“ haben von den Arbeiten hinter den Kulissen nichts gemerkt. Die Bearbeitung der Notrufe über 112 aus dem gesamten Kreisgebiet, die ab sofort im neuen Rettungszentrum auflaufen, war zu jeder Zeit sichergestellt. 24 Stunden nach dem Umzug, als Hans-Peter Trilling, Abteilungsleiter Rettungsdienst, Feuer- und Katastrophenschutz, nachfragte, konnte Leitstellenchef Stephan Volkmann eine positive Bilanz der ersten Nachtschicht ziehen: „Alles funktioniert.“

Betriebsame Geschäftigkeit und routiniertes Abarbeiten an den Disponentenplätzen im Hintergrund der Szene waren der beste Beleg für diese Einschätzung. Insgesamt verfügt die neue Kreisleitstelle über sechs Disponentenplätze. In der bisherigen Leitstelle, seit Ende der 1990-er Jahre untergebracht im Gebäude der Lippstädter Feuer- und Rettungswache, gab es nur vier. Doch nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität hat sich entwickelt. Modernste digitale Leitstellen- und Kommunikationstechnik ist am Boleweg installiert worden, die auch den Erfordernissen des Digitalfunks gerecht wird, der in den nächsten Jahren eingeführt werden soll. Neben den Notrufen über 112 werden von den insgesamt 13 im Schichtbetrieb rund die Uhr arbeitenden Disponenten der Kreisleitstelle unter Tel.  02921/19222 Anfragen und Aufträge zu Krankentransporten entgegen genommen.

 Insgesamt 140 000 Anrufe liefen 2010 in der Leitstelle auf, 38 000 Einsätze wurden eingeleitet und begleitet.

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