Neue Selbsthilfegruppe im Kreis Soest trifft sich


Eine neue Selbsthilfegruppe für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen im Kreis Soest kommt jetzt erstmals in Soest zusammen.

Professor Dr. Norbert Lügering, Chefarzt der Gastroenterologie im Marienkrankenhaus in Soest, hat gemeinsam mit der Kontakt- und Informationsstelle des Kreises Soest (KISS) die neue Selbsthilfegruppe zum Thema „CED – chronisch-entzündliche Darmerkrankungen“ ins Leben gerufen. Foto: Katholischer Hospitalverbund Hellweg.

Kreis Soest (gl) -  Eine neu ins Leben gerufene Selbsthilfegruppe für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen trifft sich erstmals am Donnerstag, 11. August, ab 19 Uhr am Eingangsbereich des Marienkrankenhauses in Soest. Interessierte können sich telefonisch oder per E-Mail anmelden (Telefon 02921/303897, E-Mail kiss@kreis-soest.de). Die Teilnehmenden müssen einen tagesaktuellen Schnelltest nachweisen und FFP-2-Masken tragen.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa gehören laut Mitteilung zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Insgesamt sind in Deutschland über 450 000 Menschen betroffen. Das Ausmaß dieser Erkrankungen kann je nach Patient unterschiedlich sein. Eine Selbsthilfegruppe bietet einen geschützten Raum für Austausch und gegenseitige Unterstützung und kann maßgeblich zu Krankheitsbewältigung beitragen. Betroffene haben oft einen langen Weg der Diagnostik hinter sich und kennen das Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit nur zu gut.

Vor diesem Hintergrund hat Professor Dr. Norbert Lügering, Chefarzt der Gastroenterologie im Marienkrankhaus in Soest, die Initiative ergriffen und gemeinsam mit der Kontakt- und Informationsstelle des Kreises Soest (KISS) die neue Selbsthilfegruppe zum Thema „CED –chronisch-entzündliche Darmerkrankungen“ ins Leben gerufen.

Dana Stinson von der im Gesundheitsamt angesiedelten Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen erläutert: „Menschen mit chronischen Erkrankungen finden in Selbsthilfegruppen Rat, Unterstützung und Lösungen für Probleme, um die eigene Lebensqualität und die Lebensqualität anderer Betroffener zu verbessern.

Die Stärkung der eigenen Ressourcen und das Gespräch mit anderen Betroffenen hilft vielen Patientinnen und Patienten, besonders direkt nach der Diagnosestellung.“

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