Rumänien-Hilfe Lippetal will wieder vor Ort helfen


Die Rumänien-Hilfe Lippetal will nach der Corona-bedingten Zwangsunterbrechung wieder voll durchstarten.

Kindern in ihren Familien unter die Arme zu greifen: Das ist das Ziel der Rumänien-Hilfe Lippetal. Foto: Rumänien-Hilfe Lippborg

Lippetal (gl) - Nachdem die Rumänien-Hilfe Lippetal sich 2020 nicht wie geplant auf ihr Workcamp 2021 hat vorbereiten können, sind die Aktivitäten nun wieder angelaufen. Die ersten Vorbereitungen dazu haben kürzlich Vereinsmitglieder bei einem Aufenthalt im ostrumänischen Schineni mit den dortigen Ordensschwestern nachgeholt.

Sechs Projekte im Blick

Plan der Organisation ist es, im kommenden Jahr wieder vor Ort dem Kinderheim und einigen Kindern in ihren Familien unter die Arme zu greifen. Insgesamt wurden sechs Projekte ausgesucht, für die sich besonders die Handwerker des Hilfsvereins ausgesprochen haben. 

Kriterien für die Auswahl ergeben sich laut Mitteilung aus vier Fragestellungen: Sind die Kinder und ihre Familien, die das jeweilige Haus bewohnen, von starker Armut betroffen und können sich nicht selbst helfen? Sind die Projekte in fünf Arbeitstagen zu erledigen? Sind die richtigen Handwerker an Bord, die die Arbeiten erledigen können? Und ist das Geld vorhanden, um die Arbeiten zu finanzieren?

„In der Vergangenheit haben wir alle Projekte, die wir uns vorgenommen haben, auch geschafft“, berichten Berthold Hundertmark-Rühs und Bernd Landkamp, die für die Rumänien-Hilfe die technische Leitung über die Arbeiten übernehmen. „Damit die Arbeiten zu leisten sind, werden wir vor Ort, also in Lippborg und Umgebung, wieder verschiedene Aktionen starten. Unsere Spender sollen mitbekommen, was wir tun. Deshalb informieren wir vorher zusätzlich über unsere Vorhaben.“ 

Verschiedene Benefiz-Aktionen geplant

Die erforderliche Finanzierung wolle man über mehrere Benefiz-Aktionen zusammentragen. Damit habe der Verein in den mehr als 30 Jahren seines Bestehens immer Erfolg gehabt. Und so ist Dr. Klemens Magh auch jetzt überzeugt, dass das Vorhaben gelingt. Die Planung und Organisation des Workcamps 2023, zu dem sich 20 bis 25 handwerklich und organisatorisch geschickte Menschen zusammenschlössen, laufe also.

Die achtköpfige Rumänien-Hilfe, bestehend aus Johannes Becker, Birgit Hoffmeier, Berthold Hundertmark-Rühs, Bernd Langkamp, Manfred Ludwig, Dr. Klemens Magh, Monika Schröder und Sabine Riddermann, freut sich, die Arbeiten vor Ort weiter vorantreiben zu können. Die nächste Fahrt zum Workcamp in Ostrumänien ist vom 13. bis 20. Mai 2023, über den Himmelfahrtstag, geplant. Wer den Verein über die Benefiz-Aktionen hinaus mit einer Spende unterstützen möchte, kann die Bankverbindung der Rumänien-Hilfe Lippetal nutzen.

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