Verbesserungsbedarf beim Radwegenetz


Lippetal (gl) - Auch die Sozialdemokraten in Lippetal wollen eine Verbesserung des Radwegenetzes. Nach dem kürzlichen Vorstoß der CDU und einigen Anregungen der Grünen hat Fraktionschef Herbert Schenk jetzt einen Antrag an die Gemeinde formuliert.

Die Kreisstraße von Hovestadt über Nordwald, Brockhausen und Thöningsen bis zur B 475 ist schmal und kurvenreich. Ein Fahrradweg könnte Sicherheit bringen.

Die Lippetaler Genossen beantragen demnach, die Sonderprogramme „Stadt und Land“ und „Radnetz Deutschland“ für den Ausbau oder den Lückenschluss des Radwegenetzes zu nutzen. Beispielhaft werden folgende Anregungen zur Erweiterung der Radwege von der SPD aufgeführt:

Erstens: Fahrt von Oestinghausen nach Hultrop über die B475. Radfahrer müssen am Ortsausgang am Ehrenmal vor dem Abzweig Deilweg die Bundesstraße kreuzen, um auf den Radweg, der linksseitig liegt, nach Hultrop zu kommen. Hier liegt laut der SPD eine Gefahrenstelle vor, da der Radfahrer den Gegenverkehr queren muss, der bis 100 Kilometer pro Stunde schnell sein kann; das Ortseingangsschild liegt vor der Abzweigung zum Deilweg. Ein Schild, das auf den linksseitigen Radweg und die notwendige Fahrbahnkreuzung verweist, fehle sowohl für Radfahrer als auch als Warnung für Autofahrer. Eine solche Beschilderung wäre nach Wunsch der Lippetaler Sozialdemokraten notwendig sowie die Vorverlegung des Ortseingangsschildes vor die Kreuzung. Damit würde den Radfahrern geholfen, aber auch die Kreuzung erführe eine Beruhigung, ist sich die SPD sicher.

Zweitens: Weiterführung des Radweges an der Landstraße von Schoneberg nach Hovestadt: Hier sieht die SPD bei der Fahrt auf dem südlich der Straße verlaufenden Fuß- und Radweg einen Gefahrenpunkt am Ortseingang bei der notwendigen Überquerung der Landesstraße auf Höhe des Waldgebietes Althof, wo der Fuß- und Radweg endet. Neuer Radweg auf der Strecke Nordwald – Brockhausen – Thöningsen nach Soest: Hier ist die Fahrbahn relativ schmal und kurvenreich, daher für Fahrradfahrer nicht ungefährlich.

Drittens: Radweg-Neubau von Lippborg bis zum Autohof und Tante Malchen am Uentroper Wald: Die schnell befahrene Strecke an der Bundesstraße ist für Fahrradfahrer gefährlich.

Viertens: Eine Radwegsicherung durch Beschilderung fehlt am Ende des Prozessionsweges in Oestinghausen, dort, wo er auf den Deilweg trifft. Weiterhin sollte hier nach Wunsch der Lippetaler SPD ein Bürgerradweg entlang des Deilweges in östlicher Richtung sowie im weiteren Verlauf bis zum Linksabbiegen in den Wirtschaftsweg „Zur Linde“ in Richtung Niederbauer. Hier wäre zudem eine Überquerungshilfe angebracht, da viele Radler auf dieser Strecke in Richtung Niederbauer und Kesseler unterwegs sind.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.