Alle fünf Jahre ein Stadtschützenfest in Oelde


Vor 30 Jahren gaben die sechs Schützenvereine in Oelde bekannt, dass alle fünf Jahre ein Stadtschützenfest stattfinden sollte. 

Vor 30 Jahren gaben die sechs Schützenvereine in Oelde bekannt, dass alle fünf Jahre ein Stadtschützenfest stattfinden sollte. Das Foto entstand 2015, als in Ahmenhorst das bisher letzte Oelder Stadtschützenfest stattfand. Es zeigt im Vordergrund den damaligen Stadtschützenkönig Axel Weitenberg und seinen Nachfolger Uwe Opitz, der kurz zuvor den Vogel abgeschossen hatte. Foto: Archiv

Oelde (gl) - Alle fünf Jahre sollte künftig ein Stadtschützenfest in Oelde stattfinden, jeweils zum Ende der Festsaison. Das gaben vor 30 Jahren Vertreter der sechs Schützenvereine gemeinsam bekannt. Dabei unterstrichen sie, dass die Vereine ihre Selbstständigkeit erhalten sollten. Wichtig für alle Aspiranten auf den Titel des Stadtschützenkönigs war damals die Aussage, dass ihm keine Verpflichtungen auferlegt werden sollten. Es werde weder Königin noch einen Thron geben. Jeder Verein sollte für das Schießen fünf Könige oder Kaiser aus seinen Reihen benennen. 

Auf Ereignisse wie diese, die vor 30, 25, 20, 15, 10 und 5 Jahren in Oelde stattgefunden haben, blickt „Die Glocke“ derzeit wöchentlich zurück. 

Aufbau „eines zeitgemäßen Stadtmarketings“ vor 30 Jahren 

Der Gewerbeverein Oelde sprach sich vor 30 Jahren für den Aufbau „eines zeitgemäßen Stadtmarketings“ aus. Dafür sagten die Verantwortlichen personelle und materielle Hilfe zu. Diese könne sich aber nur auf den Anteil beschränken, der ihrer wirtschaftlichen Kraft und Bedeutung entspreche, fügten sie in einer Aussprache mit Verwaltung und Politik hinzu. Klar war für die Gewerbetreibenden: Die Aufgabe müsse in die Hand von Fachleuten gelegt werden. 

Der damalige Kreisdirektor Dr. Wolfgang Kirsch überbrachte vor 25 Jahren die Nachricht, dass der Kreis Warendorf das Gebäude, in dem die Polizeiwache untergebracht war und ist, an einen Oelder Unternehmer verkauft habe. Dieser wollte das damals von vielen Oeldern als Fremdkörper am Hermann-Johennig-Platz empfundene Gebäude den anderen Häusern dort mit einer Putzfassade angleichen. 

Im Marienhospital wurde vor 20 Jahren die Eingangshalle neu gestaltet. Der Bereich habe bisher den Charme einer Bahnhofshalle gehabt, sagte Verwaltungschef Heinz Wesseler damals. Nun solle die Halle Aufenthalts- und Kommunikationsbereich werden.

Sofort nach seinem Start kam das Senioren-Internetcafé des Runden Tisches Altenhilfe vor 15 Jahren sehr gut an. 15 bis 20 Gäste besuchten es jede Woche. 

Die Verantwortlichen des Marienhospitals freuten sich vor 15 Jahren über eine Spende der Gemeinschaftsstiftung Deutsches Rotes Kreuz Oelde: ein EKG-Gerät für die Notaufnahme. 

2006 sinkt Geburtenzahl um 10 Prozent

Um knapp 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr war 2006 die Zahl der Neugeborenen im Marienhospital gesunken. Darauf wiesen die Verantwortlichen vor 15 Jahren hin. Sie erklärten das mit dem deutschlandweiten Rückgang der Geburtenzahl. 

Der Rat der Stadt Oelde gab vor 10 Jahren grünes Licht dafür, dass die Stadt ihre Konzessionsverträge Strom und Gas auch für die nächsten 20 Jahre an die Energieversorgung Oelde vergeben konnte. Damit wollte man dem damaligen heimischen Energieversorger Sicherheit geben. Ein Konzessionsvertrag regelt den Netzbetrieb für die Strom- und Gasversorgung der Stadt. Unter anderem geht es dabei um die Nutzung öffentlicher Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen.

Rundwanderweg vor 5 Jahren saniert

Zahlreiche Ehrenamtliche sanierten vor 5 Jahren mit Hilfe ortsansässiger Unternehmen und Landwirte ein Teilstück des Rundwanderwegs am Tienenbach im Norden von Sünninghausen. Die Maßnahme war Teil des Dorfentwicklungskonzepts für Sünninghausen.

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