Antonius Wieschmann im Amt des Vorsitzenden bestätigt


Während der Jahreshauptversammlung der Freunde und Förderer des Marienhospitals Oelde wurde der Vorstand in seinem Amt bestätigt.

Während der Jahreshauptversammlung der Freunde und Förderer des Marienhospitals Oelde wurde der Vorstand in seinem Amt bestätigt. Das Foto zeigt (v. l.): Beisitzerin Gabi Laufmöller, den Vorsitzender Antonius Wieschmann, Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg, die Stellvertretende Vorsitzende Claudia Klein, den ärztlichen Leiter Dr. Klaus Welslau, Kassierer Elmar Kersting, Oeldes Bürgermeisterin und die Vorsitzende des Kuratoriums Karin Rodeheger sowie Beisitzer Reinhard Börger. Foto: Marienhospital

Oelde (gl) - Die Freunde und Förderer des Marienhospitals unterstützen das Krankenhaus seit Jahren bei der Finanzierung großer Anschaffungen. Auf der Jahreshauptversammlung wurde laut Mitteilung einmal mehr deutlich, wie wichtig dieses Engagement ist. 

Dr. Stephan Pantenburg: Engagement des Fördervereins ruft bei anderen Krankenhäusern Bewunderung hervor

„Das Marienhospital Oelde kann sich glücklich schätzen, einen so starken Förderverein an seiner Seite zu haben“, betonte Geschäftsführer Dr. Stephan Pantenburg dem Bericht zufolge. In anderen Krankenhäusern rufe das durchaus Bewunderung hervor. Bürgerschaftliches Engagement habe in Oelde offensichtlich Tradition, nur so ließen sich Spenden sammeln und größere Projekte umsetzen. 

Das betonte auch Bürgermeisterin Karin Rodeheger in ihrem Grußwort, die als Vorsitzende des Kuratoriums laut Mitteilung die wertvolle Arbeit des Fördervereins für das Hospital unterstrich. 

Das Vorstandsteam des Fördervereins stehe für Kontinuität und Einsatzbereitschaft. So sei es wenig verwunderlich gewesen, dass sich alle zu wählenden Personen zur Wiederwahl bereit erklärt hätten: Antonius Wieschmann bleibe Vorsitzender, Elmar Kersting habe weiterhin das Amt des Kassierer inne und Gabi Laufmöller sowie Reinhard Börger seien für die nächsten vier Jahre wieder als Beisitzer tätig. 

Vorstand schaut mit Blick auf Finanzen positiv in die Zukunft

Mit einem Kontostand von knapp 80.000 Euro Ende 2020 schaut der Vorstand dem Bericht zufolge zuversichtlich in die Zukunft – und auf kommende Investitionen. „Die Mitgliedsbeiträge sind eine feste Größe im Etat“, sagte der Vorsitzende und dankte allen Förderern. „Nahezu 100 Prozent der Spenden werden für verschiedene Projekte in unserem Oelder Hospital genutzt.“ 

Die größte Anschaffung im Jahr 2019 sei ein Lasergerät zur Zertrümmerung von Harnleiter- und Harnblasensteinen in der Urologie gewesen. Im Jahr darauf seien mehrere Blutdruckgeräte angeschafft worden. Ansonsten sei gespart worden, um bei der Neuanschaffung eines modernen Computertomographens einen sechsstelligen Betrag zu investieren. „Das neue CT wird zurzeit aufgebaut“, teilte Dr. Stephan Pantenburg mit. „Die großzügige Spende des Fördervereins ist wichtig zur langfristigen Sicherung der wohnortnahen, medizinischen Versorgung.“ Denn das neue Gerät verspreche bessere Bilder in einer kürzeren Zeit und eine geringere Strahlenbelastung. Dies diene dem Wohl und dem Komfort der Patienten sowie der genaueren und besseren Diagnostik, heißt es abschließend.

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