Ausschuss wünscht: mehr Bauplätze für Sünninghausen



Weitere Bauplätze für Sünninghausen haben Bezirksausschussmitglieder gefordert. Hintergrund: Es gibt mehr Nachfrage als Bauplätze. 

Mehr Bauplätze für die Fortentwicklung von Sünninghausen (im Bild) wünschen sich Mitglieder des zuständigen Bezirksausschusses.  Archivfoto: Blossey

Oelde/Sünninghausen (gl) - „Wann starten wir mit der Planung eines weiteren Baugebiets?“, wollte Ralph Desel (FWG) von der Verwaltung am Mittwochabend im Bezirksausschuss Sünninghausen wissen. Hintergrund seiner Fragen: Die Nachfrage übersteigt die Zahl der Bauplätze im Baugebiet Am Tienenbach II, in dem 2022 gebaut werden soll.

Erst Oelde, Stromberg und Lette an der Reihe

Bürgermeisterin Karin Rodeheger betonte, es sei klar, dass nach Am Tienenbach II in Sünninghausen nun erst die geplanten neuen Baugebiete in Oelde, Stromberg und Lette an der Reihe seien. Der Bereich Liegenschaften im Rathaus sei gut ausgelastet mit den Themen, die er derzeit vor der Brust habe. Nichtsdestotrotz werde die Stadt, falls sich die Möglichkeit ergebe, Flächen erwerben, die sich für künftige Wohnbebauung eigneten. „Da würde die Politik sicher mitgehen.“ 

Wenn Ausschussmitgliedern bekannt sei, dass Flächen zum Kauf zur Verfügung stünden, sollten sie die Stadt darauf hinweisen, fügte sie hinzu.

Sünninghausen „vielleicht 2024“ wieder dran

Stadtbaurat André Leson betonte, die richtige Reihenfolge sei in der Regel, sich erste über die Themen Entwässerung und Erschließung Gedanken zu machen und mit der Bezirksregierung zu sprechen und erst danach mit Eigentümern zu sprechen. Zudem teilte auf Desels Frage hin mit, dass man sich „vielleicht 2024 wieder um Sünninghausen kümmern“ könne. 

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