Doppelter Einsatz für Feuerwehr auf A 2 bei Oelde


Viel zu tun hatten die Rettungskräfte am Sonntag auf der Autobahn 2. Sie mussten innerhalb kürzester Zeit zu zwei Einsätzen. 

Die Fahrerin dieses Mercedes war am Sonntag auf der Autobahn 2 bei Oelde auf ein anderes Fahrzeug aufgefahren. Foto: Eickhoff

Oelde/Rheda-Wiedenbrück (ei) - Rund dreieinhalb Stunden verbrachten am Sonntagnachmittag die ehrenamtlichen Mitglieder des Löschzuges St. Vit bei zwei Einsätzen auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Dortmund. Zunächst brannte unter der Brücke Stromberger Straße in Oelde ein Mercedes Vito, später kam es im Bereich der Brücke Böckenfördeweg zu einem heftigen Auffahrunfall mit drei Verletzten. 

Wenig Zeit, um sich zu erholen

Nachdem der Löschzug um 15.55 Uhr alarmiert worden war, rückten die Feuerwehrleute aus und eilten auf die Schnellstraße gen Westen. Unter dem Brückenbauwerk Stromberger Straße stand ein Vito lichterloh in Flammen. Unter Atemschutz wurden die Flammen abgelöscht. Zu retten gab es für die knapp zwei Dutzend Feuerwehrleute nicht viel. Nachdem das vor allem im Motorraumbereich ausgebrannte Fahrzeug abgeschleppt war, konnten die Feuerwehrleute gegen 17.30 Uhr wieder einrücken. 

Viel Zeit zur Erholung blieb nicht: Um 18.01 Uhr piepten die Meldeempfänger erneut: Qualmendes Fahrzeug nach Auffahrunfall. Neben dem Löschzug rückten zwei Rettungswagen aus Oelde sowie ein Rettungswagen aus Rheda-Wiedenbrück aus. Nach Angaben der Autobahnpolizei Bielefeld hatte eine 42-Jährige Frau aus Gifhorn bei hohen Verkehrsaufkommen und untergehender Sonne einen vor ihr abbremsenden Mercedes-Kombi der C-Klasse nicht erkannt und war aufgefahren. 

Verletzte werden ins Krankenhaus gebracht

Dabei wurden die 34-Jährige Mercedes-Fahrerin und ihre Beifahrerin ebenso verletzt wie die Fahrerin der A-Klasse. Sie wurden nach einer ersten Behandlung an der Unfallstelle in Krankenhäuser nach Gütersloh und Oelde eingeliefert. An den beiden Mercedes entstand Totalschaden, sie mussten abgeschleppt werden. 

Die Polizeibeamten der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock-Senne mussten während der Rettungs- und Bergungsarbeiten den rechten und mittleren Fahrstreifen sperren. Der Verkehr staute sich auf einer Länge von etwa fünf Kilometern bis zur Anschlussstelle Herzebrock-Clarholz (Aurea). Die Fahrzeit verzögerte sich um rund 90 Minuten, auch auf der Umleitungsstrecke kam es zu erheblichen Verzögerungen.

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