Feuerwehr im Brandeinsatz an Flüchtlingsunterkunft



Ein Brand in einer Flüchtlingsunterkunft hat am Donnerstag die Oelder Feuerwehr beschäftigt. Personen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

Nach der Auslösung einer Brandmeldeanlage ist die Feuerwehr am Donnerstag zu einem Brand in einer Oelder Flüchtlingsunterkunft ausgerückt. Foto: Hahn

Oelde (rh) - Zu einem Brand in einer Unterkunft für Flüchtlinge in Oelde ist am Donnerstagabend die Feuerwehr ausgerückt. Das Feuer war in einem Zimmer der Einrichtung im Gewerbegebiet am Landhagen ausgebrochen. Alle Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen.

Brandmeldeanlage ausgelöst

Ausgelöst worden war der Alarm durch eine automatische Brandmeldeanlage. Die Löschzüge Oelde und Lette rückten daraufhin um 19.45 Uhr zu der Unterkunft aus. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren das betroffene Zimmer und weitere Gebäudeteile bereits stark verraucht. Ein Trupp ging unter Atemschutz gegen die Flammen vor. Nach ersten Erkenntnissen war der Brand an einem Kühlschrank ausgebrochen. Die Einsatzkräfte konnten laut Vincent Tielke, Pressesprecher der Oelder Feuerwehr, schnell eine weitere Ausbreitung der Flammen stoppen und den Brand löschen.

Weil Teile des Gebäudes stark verraucht waren, suchten zunächst einige Trupps ebenfalls unter Atemschutz im Inneren nach weiteren Personen. Es befand sich aber offenbar niemand mehr in dem Komplex am Landhagen. Drei der aktuell vier Bewohner hatten sich zum Zeitpunkt des Ausbruchs im Gebäude befunden. Sie alle hatten es rechtzeitig verlassen können und blieben der Feuerwehr zufolge unverletzt. Das Oelder Ordnungsamt kümmerte sich demnach noch am Abend darum, die Bewohner in einer anderen Unterkunft unterzubringen.

Etage unbewohnbar

Im Einsatz waren am Donnerstagabend in dem Gewerbegebiet auch der Oelder Notarzt sowie insgesamt vier Rettungswagen inklusive der beiden aus Oelde. Nach der Brandbekämpfung belüftete die Feuerwehr das Gebäude. Nach ersten Erkenntnissen ist die komplette betroffene Etage nicht bewohnbar.

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