Hoher Sachschaden nach Unfällen auf Autobahn 2 bei Oelde


Zu gleich zwei Kollisionen ist es am Dienstagabend auf der Autobahn 2 bei Oelde gekommen. Beteiligt war auch ein Gefahrguttransporter.

Völlig zerstört wurde die Zugmaschine eines russischen LKW am Dienstagabend bei einem Unfall auf der A 2 bei Oelde. Fotos: Eickhoff

Oelde (ei) - Keine Verletzten, aber rund 200.000 Euro Schaden sind die Bilanz zweier unmittelbar aufeinander folgender Unfälle am späten Dienstagabend auf der Autobahn 2 in Höhe der Anschlussstelle Oelde in Fahrtrichtung Dortmund. Zunächst war ein 19-Jähriger BMW-Fahrer aus Beckum beim Auffahren mit einem LKW kollidiert. Kurze Zeit später prallte ein russischer Lastwagenfahrer auf das Heck des leeren Gefahrguttransporters.

LKW schleudert quer über die Fahrbahn

Nach Angaben der Autobahnpolizei Dortmund hatte sich um kurz vor 23 Uhr der erste Unfall ereignet, als der Fahrer der silbernen BMW-Limousine auf die Autobahn auffahren wollte und mit dem ehemals mit Stickstoff beladenen Tanklastzug seitlich kollidierte. Beide Unfallbeteiligten stellten ihre Fahrzeuge Polizeiangaben zufolge auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle ab, als wenige Minuten später der Fahrer (32) einer in Russland zugelassenen Volvo-Zugmaschine auf das Heck des Spezialtransporters prallte.

Der Volvo-Fahrer verlor daraufhin die Gewalt über sein Gefährt, das quer über die Fahrbahn schleuderte. Am Ende kam der LKW in der Mittelleitplanke zum Stehen.

Lage nicht so dramatisch wie zunächst vermutet

Durch die Wucht des Aufpralls wurden Spezialarmaturen am Heck des Gefahrguttransporters völlig zerstört, ebenfalls die Volvo-Zugmaschine. Trümmerteile verteilten sich auf der gesamten Fahrbahn. Die Fahrbahn war mit Trümmerteilen übersät.

Mit dem Alarm „Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall“ wurden die Einsatzkräfte gerufen. Am Unfallort stellte sich die Lage dann als weniger dramatisch dar. Niemand der Beteiligten hatte sich Blessuren zugezogen. Der russische Kraftfahrer wurde vorsorglich zur Kontrolle ins Beckumer Krankenhaus transportiert.

Keine Verkehrsstörungen

Nachdem die Feuerwehrleute die mit Splittern und Fahrzeugteilen übersäte Fahrbahn gereinigt hatten, konnten sie nach knapp einer Stunde wieder abrücken. Beamte der Autobahn-Polizeistation Stukenbrock-Senne leiteten den Verkehr an der Anschlussstelle Oelde ab. Zu nennenswerten Verkehrsstörungen, auch auf den Umleitungsstrecken, kam es nicht.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.