Wallfahrt: Die Festpredigt hält ein Karnevalist


Willibert Pauels ist als Büttenredner bekannt. Am Sonntag hält er in Stromberger die Festpredigt. Bei der Wallfahrt sind noch mehr Karnevalisten beteiligt.

Willibert Pauels aus Köln ist Diakon und Karnevalist. Er predigt am Sonntag, 12. September, im Wallfahrtsgottesdienst in Stromberg.

Stromberg (gl) - Zum letzten Wallfahrtssonntag wird am Sonntag, 12. September, der Karnevalist und Diakon Willibert Pauels („Ne Bergische Jung“) nach Stromberg kommen. Das Festhochamt beginnt um 10 Uhr vor der Heilig-Kreuz-Kirche. Pauels hält die Festpredigt. Pauels studierte laut Ankündigung der Pfarrei St. Johannes Oelde Katholische Theologie, zunächst mit dem Ziel, Priester zu werden. Er absolvierte dann eine Ausbildung zum Freizeitpädagogen und wurde nach der entsprechenden Vorbereitung 1993 zum katholischen Diakon geweiht. Bis November 2006 war er als solcher in verschiedenen Pfarrgemeinden hauptamtlich tätig. Zudem ist er als Büttenredner bekannt. Zu seinen Themen gehöre auch die katholische Kirche, die er sowohl liebevoll als auch kritisch beleuchte.

Auch SK Helau beteiligt

Das Festhochamt wird von Pfarrer Davis und Wallfahrtsrektor Michael Ehlert zelebriert. Mitglieder des SK Helau (Sünninghausen/Keitlinghausen) werden der Ankündigung zufolge mit dem Elferrat dem Gottesdienst beiwohnen und sich am liturgischen Geschehen aktiv beteiligen. Musikalisch begleitet wird der Gottesdienst durch die Farmhouse Jazz and Blues Band aus Holland, die passend zu den einzelnen Teilen des Gottesdienstes traditionelle und bekannte geistliche Balladen und Stücke im Stil der New-Orleans-Tradition spielt. Kirchenmusiker Wilfried Thorwesten begleitet die Gemeinde darüber hinaus am E-Piano. 

Am Ende des Gottesdienstes werde eine junge Sängerin aus Sünninghausen angesichts des Marienfestes den Marias mit einem bekannten Marienlied ein Ständchen bringen, bevor die Farmhouse Jazz and Blues Band noch zu einem kleinen musikalischen Frühschoppen einlade, teilen die Verantwortlichen mit.

Abstand halten in den Sitzreihen

In den Sitzreihen müssen die Besucher Abstand halten und außerhalb des Sitzplatzes einen Mundschutz tragen, zudem beim gemeinsamen Singen. Sollte das Wetter wider Erwarten umschlagen und der Gottesdienst in die Heilig-Kreuz-Kirche verlegt werden müssen, steht der Pfarrei zufolge nur eine geringe Anzahl an Plätzen zur Verfügung.

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