MRT für Marienhospital Oelde als nächstes Projekt


Die Freunde und Förderer des Marienhospitals Oelde wollen die Anschaffung eines MRTs für das Marienhospital realisieren.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer des Oelder Marienhospitals haben die Verantwortlichen auf abgeschlossene Projekte zurück- und auf kommende vorausgeblickt. Das Foto zeigt (v. l.) Claudia Klein, Reinhard Börger, Benedikt Wiemeyer, Elmar Kersting, den Vorsitzenden Antonius Wieschmann, Chefarzt Dr. Klaus Welslau, Rüdiger Hans und Gabi Laufmöller. Foto: J. Klein

Oelde (gl) - Im vergangenen Jahr haben die Freunde und Förderer des Marienhospitals Oelde dem Krankenhaus insgesamt gut 155.500 Euro zur Verfügung gestellt. Davon wurden das neue CT-(Computertomograph)-Gerät und Kaffeeautomaten für die Pflegekräfte angeschafft. Darauf hat der Vorsitzende Antonius Wieschmann jetzt bei der Mitgliederversammlung des Vereins zurückgeblickt. 

Viel Potenzial für Weiterentwicklung der Krankenhäuser im Verbund

Auch der Kaufmännische Leiter Heinz Wesseler und Chefarzt Dr. Klaus Welslau informierten die Anwesenden über das Jahr 2021, in dem Corona nach wie vor den Alltag im Marienhospital bestimmte. Dennoch sei es mittlerweile leichter geworden, die besonderen Herausforderungen zu meistern, da das Wissen über das Virus gewachsen sowie Impfstoffe und Medikamente verfügbar seien und alle Mitarbeitenden außergewöhnlichen Einsatz und Verlässlichkeit gezeigt hätten, heißt es im Bericht des Vereins. 

Auch über den beschlossenen neuen Krankenhausverbund, unter dessen Dach sich das Marienhospital Oelde, das Elisabeth-Hospital Gütersloh und fünf weitere Krankenhäuser in Rheda-Wiedenbrück, Gütersloh, Harsewinkel, Bielefeld und Herford vereinen werden, wurde ausführlich berichtet. Diese neue Gesellschaft biete enorm viel Potenzial für die Weiterentwicklung der einzelnen Krankenhäuser, aber auch für die Mitarbeitenden, die zum Beispiel Fachausbildungen unter dem eigenen Dach machen könnten, erläuterten die Verantwortlichen. 

Mittel der Förderer ausschließlich für Marienhospital

Zu den Regularien gehörte dem Bericht des Vereins zufolge die Entlastung von Kassierer und Vorstand, die nach dem von Benedikt Wiemeyer vorgetragenen Kassenprüfungsbericht einstimmig erteilt wurde. Die Mittel der Freunde und Förderer des Marienhospitals bleiben nach wie vor zweck- und ortsgebunden und werden dem Bericht zufolge ausschließlich im Marienhospital verwendet. 

Auch über das nächste Projekt, dass das Marienhospital Oelde ein eigenes MRT (Magnetresonanztomograph) erhalten soll, wurde berichtet. An dieser großen Maßnahme werden sich die Freunde und Förderer nach eigenen Angaben gern beteiligen. Abschließend stellte Reinhard Börger die Stele Marienhospital vor, die seit einigen Wochen vor dem Krankenhaus steht und Teil der „Oelder Stadtgeschichte(n)“ ist. An 13 geschichtsträchtigen Orten in der Oelder Innenstadt ermöglichen diese Stelen einen Blick in die Vergangenheit der Stadt Oelde („Die Glocke“ berichtete).

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