Oelder Kirchenchor erstmals mit Doppelspitze


42 Jahre lang war Peter Samtenschnieder Vorsitzender des Kirchenchors Cäcilia St. Joseph in Oelde. Nun gibt es eine Doppelspitze.

Ein großer Dank gebührte bei der Versammlung den Mitgliedern des nun ehemaligen Vorstands des Kirchenchors für ihre langjährige Arbeit. Das Foto zeigt (v. l.) Sandra Westermann, Elisabeth Libor, Gisela Schlenke, Gisela Loick, den ehemaligen Vorsitzenden Peter Samtenschnieder und Peter Helgermann. Samtenschnieder war 42 Jahre lang im Vorstand tätig gewesen. Foto: Schorr

Oelde (ron) - Zur Jahreshauptversammlung hat sich kürzlich der Kirchenchor Cäcilia St. Joseph im Bürgerhaus in Oelde getroffen. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl des neuen Vorstands. Nach 42 Jahren Vorstandsarbeit gab der Vorsitzende Peter Samtenschnieder sein Amt an Jörg Rehborn und Lars Westermann ab, die nun erstmals in der Chorgeschichte eine Doppelspitze bilden. 

Chor soll gute Gemeinschaft bleiben

Sie freuen sich die kommende Zeit mit dem Chor sowie auf die Auftritte und auf die Chorfahrt im September. Ihnen sei es besonders wichtig, dass der Chor weiterhin eine so gute Gemeinschaft bleibe. Jeder solle außerdem das Gefühl haben: „Wir sind Chor“, betonte Jörg Rehborn. 

Peter Helgermann gab nach 34 Jahren Vorstandsarbeit sein Amt als Kassierer ab. Zur neuen Kassiererin wurde Andrea Gowin gewählt. Gisela Schlenke gab ihr Amt als Schriftführerin an Kornelia Grothues weiter. 

Neues Amt für Einkäufe und Projekte eingeführt

Die beiden neuen Vorsitzenden wünschten sich Neuerungen im Aufbau des Vorstands und führten ein neues Amt ein, in dem die Verantwortlichen für Einkäufe und Projekte zuständig sind. Das Amt übernehmen Peter Helgermann und Antonia Caceres-Romero. In der Struktur des Vorstands änderte sich außerdem die Zahl der Notenwarte. Diese sind nun Elisabeth Peitz, Silvia Mense, Petra Stiegemann, Ulrike Predeick und Heins-Jürgen Rolf. 

Peter Samtenschnieder bedankte sich für die „wunderbare Zusammenarbeit“ bei allen Mitgliedern, die in den unterschiedlichsten Funktionen mitgewirkt hätten. Mit einem Lächeln blicke er auf die zahlreichen Begegnungen, die Auftritte, Konzerte, Reisen und Feiern zurück. „Es war eine Zeit, die man gar nicht in Worte fassen kann“, betonte er. Dem neuen Vorstand wünschte er „Einklang, Zuversicht und Harmonie“.  Ein besonderer Dank ging auch an Chorleiter Gregor Liekenbröker. 

Präses betont Wichtigkeit des Chors für Gemeinde

Im Jahresbericht blickten die Verantwortlichen auf eine Zeit zurück, die durch pandemiebedingte Einschränkungen nicht leicht gewesen sei, aber die Gemeinschaft des Chors gestärkt habe. Präses Sebastian Frye betonte, wie wichtig die Unterstützung der Gemeinde durch den Chor sei. Er habe außerdem Respekt davor, wie sich der Chor durch die Corona-Zeit gekämpft habe.

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