Oelder Pfosten-Werfer sitzen in Untersuchungshaft


In der Nacht zu Montag wurden Leitpfosten von einer Brücke auf die A2 bei Oelde geworfen. Nun haben die Ermittler zwei Jugendliche gefasst.

Der Polizei ins Netz gegangen sind offenbar zwei Jugendliche, die in der Nacht zu Montag bei Oelde Pfosten auf die A2 geworfen hatten.

Oelde (dpa) - Nach dem Wurf mehrerer Leitpfosten von einer Brücke auf die Autobahn 2 bei Oelde hat die Mordkommission zwei Jugendliche als Verdächtige ermittelt. Eine Richterin habe beide wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft geschickt, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei in Münster am Freitagabend mit. 

Notruf führt auf Spur der Verdächtigen

Das Auto einer 43-Jährigen war in der Nacht zum Montag von einem Pfosten getroffen und beschädigt worden. In dem Wagen saßen fünf Personen, darunter ein vierjähriges Kind, das leicht verletzt wurde. Die Ermittler stießen auf einen Notruf, den einer der Verdächtigen selbst abgesetzt haben soll. In der Nähe der Brücke würden von mehreren Menschen Drogen konsumiert, hatte der Anrufer behauptet. Eine Polizeistreife hatte seine solche Gruppe aber nicht entdeckt. Auf Nachfragen bestritt der 17-Jährige, den Anruf von seinem Telefon getätigt zu haben - er sei zu der Zeit mit einem 16-Jährigen unterwegs gewesen. Der 16-Jährige habe schließlich gestanden, die Tat mit dem 17-Jährigen begangen zu haben, so die Polizei. 

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