Stadt Oelde nimmt an Aktion „Gelbes Band“ teil


„Ernten und essen“ lautet das Motto der Aktion „Gelbes Band“. Von Bäumen in Oelde, die damit markiert sind, darf das Obst geerntet werden. 

In den Bredengärten in Oelde gibt es nach Angaben der Stadt mehr als 60 Obstbäume, die derzeit erntereife Früchte tragen. Diese können Bürger ernten und essen, wenn die Bäume mit einem gelben Band markiert sind. Foto: Stadt Oelde

Oelde (gl) - Auch in diesem Jahr nimmt die Stadt Oelde an der kreisweiten Aktion „Gelbes Band“ teil, um auf die Vielfältigkeit der Obstbaumwiesen aufmerksam zu machen. 

Motto lautet: „Ernten und essen“

Streuobstwiesen seien ein Markenzeichen der Münsterländer Parklandschaft, heißt es dazu in einer Mitteilung der Verwaltung. Sie verwandelten die Landschaft im Frühling in ein Blütenmeer und verwöhnten die Bürger im Sommer und Herbst mit frischem Obst wie Kirschen, Pflaumen, Birnen und Äpfeln. Leider bleibe dieses wertvolle Obst häufig ungenutzt und verfaule auf und unter den Bäumen. 

Das wolle der Kreis Warendorf durch die Aktion „Gelbes Band“ verhindern. „Unter dem Motto ‚Ernten und essen’ möchten wir Bürgerinnen und Bürger einladen, sich an den leckeren Früchten zu bedienen“, erklärt Stefanie Gröne, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Oelde. Trage ein Baum ein gelbes Band, dürften die Früchte geerntet und für den Eigenbedarf verwertet werden. 

Privatpersonen können sich beteiligen

Dies müssten nicht nur Obstbäume aus öffentlicher Hand sein. Auch Privatpersonen hätten die Möglichkeit, sich an der Aktion zu beteiligen und ihre Obstbäume mit einem gelben Band zu markieren. Dieses gibt es unter anderem bei der Stadt Oelde, stefanie.groene@oelde.de, w 02522/72463, oder dem Kreis Warendorf, netzwerk.streuobstwiese@kreis-warendorf.de. 

Mehr als 60 Obstbäume in den Bredengärten

In Oelde befinden sich in den Bredengärten der Stadt zufolge mehr als 60 Obstbäume, die teilweise 2001 zur Eröffnung des Vier-Jahreszeiten-Parks gepflanzt worden sind und aktuell erntereife Früchte tragen. Die Idee zur Aktion „Gelbes Band“ stammt vom Landkreis Esslingen und wurde mit dem Bundespreis „Zu gut für die Tonne!“ ausgezeichnet. 

Frisch geerntet schmeckten Pflaumen, Birnen und Äpfel unvergleichlich, teilt die Stadt mit. Außerdem ließen sich daraus köstliche Gerichte wie Kuchen, Marmelade und Saft zubereiten. Verschiede Hofläden im Kreis Warendorf böten hausgemachte Produkte aus Streuobst an. Außerdem bestehe die Möglichkeit, das geerntete Obst bei Saftpressen zu Saft verarbeiten zu lassen.

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