Die Hunde der Stadt werden gezählt



Sassenberg/Füchtorf (gl) -  Nach dem Zensus folgt in Sassenberg und Füchtorf die Hundezählung. Besuch von einem „Hundebauftragten“ der Stadt erhalten ab dem 28. Juni alle rund 6600 Haushalte in Sassenberg und Füchtorf. Es geht um rund 14000 Euro Hundesteuer.

Besuch vom „Hundebeauftragten“ der Stadt erhalten ab dem 28. Juni alle Bürgerinnen und Bürger. Es geht um die Hundesteuer.

Diese Aktion sei „im Interesse aller ehrlichen Hundesteuerzahler“, wie es in einer Mitteilung aus dem Rathaus heißt. Da nämlich insgesamt im Stadtgebiet nur 1195 Hunde offiziell gemeldet seien, so heißt es weiter, sei anzunehmen, dass zahlreiche Bürger für ihre Hunde keine Steuern zahlten.

Bürgermeister Josef Uphoff schätzt aufgrund der Erfahrungen aus der Hunde-Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2003 sowie den Erfahrungen anderer Gemeinden, dass nach der Kontrolle 20 bis 25 Prozent mehr Hunde angemeldet werden. Bei dieser angenommenen Zahl nicht angemeldeter Tiere liegen die Steuerausfälle der Stadt Sassenberg bei jährlich 12 000 bis 14 000 Euro.

Die Hundebestandsaufnahme diene aber vor allem der Herstellung der Steuergerechtigkeit. Uphoff: „Es kann nicht sein, dass einige Hundebesitzer Steuern zahlen und andere nicht.“ Gemäß der Hundesteuersatzung sind Hundehalter, Grundstückseigentümer, Haushaltsvorstände und deren Stellvertreter verpflichtet, über die im Haushalt oder Betrieb gehaltenen Hunde und deren Halter wahrheitsgemäße Auskunft zu erteilen.

Die Stadt Sassenberg weist zudem darauf hin, dass ein leichtfertiger oder gar vorsätzlicher Verstoß gegen die Anmelde- und Mitwirkungspflichten mit einem Bußgeld in einer Höhe von bis zu 5000 Euro geahndet werden kann.

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