Ein Pfad für alle Generationen



Sassenberg (dor) - Der Mehrgenerationenpfad des Altenzentrums St. Josef – angedacht dazu, die Kontakte zwischen Alt und Jung zu fördern und zu Bewegung einzuladen – erfüllt seinen Zweck. Die vielen Gerätschaften haben schon zahlreiche Interessierte angelockt.

Auf dem Mehrgenerationenpfad des Altenzentrums St. Josef waren jetzt Senioren sowie die Jungen und Mädchen des St.-Johannes-Kindergartens gemeinsam unterwegs. Vielleicht wird sogar eine regelmäßige Aktion aus dieser Premiere.

Auch die Kindergartenkinder von St. Johannes blicken jedesmal, wenn sie von ihren Eltern zur dem Altenzentrum benachbarten Tagesstätte gebracht werden, neugierig und ein wenig sehnsuchtsvoll zu dem schön angelegten Mehrgenerationenpfad. Das ist der Leiterin des Kindergartens, Petra Lind, nicht verborgen geblieben.

Und so nahm sie kurzerhand mit Diplom-Sozialarbeiterin Gundula Domer-Ruppel Kontakt auf und fragte, ob nicht einmal eine gemeinsame Begegnung und Bewegungstour mit Bewohnern des Altenzentrums möglich sei. Diese Anfrage wurde nun kurzerhand in die Realität umgesetzt.

Am Montagnachmittag waren acht vier- bis sechsjährige Kinder, die die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten nutzen, zu Besuch im Altenzentrum. Dort wurden sie von Domer-Ruppel und einem Dutzend Senioren willkommen geheißen. Bei schönstem Wetter ging es sofort los, die verschiedenen Geräte auszuprobieren. Obwohl Artjom mit seinen kurzen Beinchen noch etwas zu klein für den Stepper war, ließ er sich nicht beirren. Mit ganzer Kraft hielt er sich an der Stange fest und trat eifrig einmal nach links und einmal nach rechts.

Diese Zähigkeit brachte ihm einen Extra-Applaus von der Gruppe ein. Diese hatte aber auch beim Teleskop, an der Rotationsscheibe, auf der Hängebrücke und an der Fühlstation viel Spaß und Freude. An letzterer mussten die Kinder ihre Finger in einen Baumstamm stecken und Steine und Korken ertasten.

 Eine Herausforderung, die sogar die Jüngsten mit Bravour meisterten. Angesichts der Freude der Kinder und Senioren sowie des herrlichen Wetters war die Aktion für alle Beteiligten eine runde Sache. „Wir würden gern eine regelmäßige Aktion daraus machen, vielleicht im Frühjahr und im Herbst je eine Begegnung zwischen Alt und Jung auf dem Mehrgenerationenpfad durchführen“, resümierte Petra Lind.

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