Ein Rückblick auf die Historie



Füchtorf (bf) - Die großen Ereignisse rund um das diesjährige Jubiläum der 100 Jahre Schwesternschaft der Hl. Maria Magdalena Postel (SMMP) in Füchtorf werfen bereits lange Schatten voraus. Am 8. Mai soll dieses Jubiläum gebührend gefeiert werden.

Im Schatten der Pfarrkirche liegt das Schwesternhaus der Schwesternschaft der Heiligen Maria Magdalena Postel. Die Schwesternschaft feiert in Füchtorf ihr 100-jähriges Bestehen.

Seit September forscht und sammelt Karl-Heinz Rennemeier Daten, Bilder und Informationen über die bunte Geschichte der Heiligstädter Schulschwestern. Nachmittags „um 3 ½ Uhr“ kamen die ersten drei Schwestern in Warendorf an, begleitet von der damaligen Generaloberin Schwester Liboria. Dechant Kondring hatte 1905 seine Bitte an den Orden geschickt, um Hilfe für die Unterweisung in Handarbeit der nicht mehr schulpflichtigen Mädchen und die Krankenpflege in Füchtorf zu bekommen. Damals wie heute steht der Orden, in den mehr als 30 Füchtorferinnen eingetreten sind, unter dem für die Gründerin Julie Postel wichtigen Motto „Damit Leben gelingt - die Jugend bilden, die Armen unterstützen und nach Kräften Not lindern“. Im Januar 2011 gründeten Hanna Strotmeier, Franziska Kellermann und Karl-Heinz Rennemeier einen Arbeitsausschuss, der sich für die reichhaltige Ausstellung und die Festzeitschrift verantwortlich zeigt. „Ich habe wunderbare und interessante Gespräche geführt“, erklärt Rennemeier auf Nachfragen der „Glocke“. Die Informationen, Bilder und Geschichten füllen mehrere Aktenordner und werden den interessierten Gästen der Jubiläumsveranstaltung viel Freude bereiten und ganz neue Einsichten - zeigen sie doch die wechselvolle Geschichte der Schwestern mit dem Leben aller Füchtorfer. Ob Krankenpflege, Altenheim, Kindergarten, Bücherei oder ganz normaler Alltag – die Schwestern sind einfach präsent – seit 100 Jahren. Die Veranstaltung zum Jubiläum findet am 8. Mai statt. Neben allen Schwestern und Geistlichen, die aus Füchtorf stammen oder in Füchtorf ihren Dienst versehen haben, sind selbstverständlich alle Interessierten eingeladen, diesen besonderen Tag in der Gemeinde mit den Schwestern zu feiern.

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