Erster Muki-Markt im Dorf ein voller Erfolg



Füchtorf (dor) -Mächtig Gewusel herrschte am Freitagnachmittag in der Aula der Emanuel-von-Ketteler-Grundschule in Füchtorf. Um 15 Uhr hatten sich hier die Türen zum ersten Mutter-Kind-Markt im Golddorf geöffnet.

„Alles rund um das Kind“ wurde in der Füchtorfer Grundschule angeboten. Zahlreiche Käufer fanden den Weg dorthin und griffen gern und reichlich zu.

Anke Lütke-Wienker und Jutta Nolle-Buschmann hatten den Markt organisiert. Wie Nolle-Buschmann sagte, helfe sie schon länger beim Sassenberger Mutter-Kind-Markt mit. Und da fragte sie sich, ob man so etwas nicht auch in Füchtorf anbieten könnte. Ein Versuch war es ihr und ihrer Mitstreiterin auf jeden Fall wert. „Es wäre schade um die vielen Sachen, die man im Schrank hat“, sagt Nolle-Buschmann, die die Veranstaltung auf keinen Fall als Konkurrenz zum Sassenberger Markt sieht. Für sie ist es vielmehr eine zusätzliche Gelegenheit, gut erhaltene Kleidung und Spielzeug zu verkaufen.

„Der Bedarf an solchen Aktionen ist viel größer als das tatsächliche Angebot“, ist die Füchtorferin überzeugt. Der Füchtorfer Mutter-Kind-Markt ist aber keinesfalls ein „Nachbau“ des Sassenberger Markts. „Dafür wäre viel zu viel Personal nötig“, sagt Nolle-Buschmann. Jede Verkäuferin, und das waren 24 an der Zahl, stand in der Grundschule selbst hinter ihren Schultischen, um ihre Waren, darunter gut erhaltene Kleidung, Spielsachen, Bücher und vieles mehr, zu verkaufen.

Als Standgebühr musste jede Teilnehmerin fünf Euro entrichten. Diese kommen, wie der Erlös aus dem Kuchenverkauf – Eltern hatten hier reichlich Kuchenspenden abgegeben, dem Förderverein der Schule zugute. Aber auch das Frauenhaus Warendorf hatte Grund zur Freude. Kurz vor Toresschluss des Markts hatten die Verantwortlichen noch eine Spendenkiste für Spielzeuge, Bücher und andere Dinge aufgestellt. Gut gefüllt wurde diese noch am gleichen Abend nach Warendorf gebracht, wo sie dankbar entgegengenommen wurde. Positiv fiel auch die Resonanz der Verkäuferinnen aus. Von daher soll es eine Neuauflage des Mutter-Kind-Markts geben, sagte Nolle-Buschmann.

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