Füchtorf denkt an Kirmes und Töttchen



Sassenberg (dor). Zum dritten Mal in Folge haben der Füchtorfer Heimatverein, die Arbeitsgemeinschaft Füchtorfer Vereine und Christa Artkamp zum westfälischen Frühschoppen in die Gaststätte Artkamp-Möllers geladen.

Der westfälische Frühschoppen, der in Erinnerung an die Füchtorfer Kirmes und den Markttag begangen wird, beginnt stets mit dem Abbau des Vereinsbaums.

Wie Johannes Kleine Hörstkamp am Dienstag sagte, habe man den Frühschoppen in Erinnerung an die Füchtorfer Kirmes und den dazugehörigen Markttag ins Leben gerufen. Jahrzehntelang habe diese Veranstaltung zum festen Programmpunkt im Jahreskalender gehört. Mangels Masse, zunächst auf Besucher-, dann auch auf Schausteller- und Ausstellerseite, sei beides gestorben.

Spargelfrühling rückt nach

 „Das ist bei kleinen Dörfern das Problem, man kann so etwas nicht künstlich aufrechterhalten“, sagte Kleine Hörstkamp. „Als Ersatz für die Kirmes und den Markttag hat der Ort den Spargelfrühling ins Leben gerufen“, berichtete Kleine Hörstkamp. Dennoch wollen die Bürger die Erinnerung an den Markttag lebendig halten und daher feiere man seit drei Jahren den westfälischen Frühschoppen. Dieser beginnt stets mit dem Abbau des Vereinsbaumes, der seit dem Spargelfrühling vor der Gaststätte am Artkamp steht. Das Symbol wird nun für den Winter eingelagert. Schließlich muss er Platz machen für den Weihnachtsbaum, der am ersten Advent an gleicher Stelle aufgebaut wird.

Töttchen

Nach getaner Arbeit lockte die Mannen ein kühles Glas Gerstensaft und ein leckeres, deftiges Mittagessen. Hierbei fehlten – der Tradition verpflichtet – die Töttchen nicht. Das ursprüngliche Arme-Leute-Essen ließen sich alle schmecken.

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