Garten an der Hessel zieht Blicke auf sich



Sassenberg (dor) - Manch einer fährt eigens einen kleinen Umweg durch die Hesselstraße, um einen Blick auf seine ganze Pracht zu erhaschen: Der Garten von Elisabeth und Bernhard Lückewerth in der Hesselstraße zählt sicherlich zu den schönsten Gärten Sassenbergs.

Der Hintergrund sieht fast aus eine Fototapete – ist aber tatsächlich Realität im Garten von Elisabeth und Bernhard Lückewerth.

Weitläufig, großzügig, sehr gepflegt und mit vielen liebevollen Details und gemütlichen Sitzecken versehen – so präsentiert sich die Oase den vorbeifahrenden Autofahrern und flanierenden Passanten. Dieser Eindruck hält auch bei näherer Betrachtung, was er verspricht.

Auf 3500 Quadratmetern erstreckt sich der idyllisch an der Hessel gelegene Garten, in dem jeder Fleck zum Träumen einlädt. Unverbaut kann man hier die Blicke bis zum Horizont und weiter gleiten lassen und die Natur in vollen Zügen genießen. „Es ist schon ein großes Glück, dass hier nicht gebaut werden darf“, weiß Bernhard Lückewerth den besonderen Standort zu schätzen. Dafür bedankt er sich auf seine Weise. Drei bis vier Stunden täglich ist er in seinem Garten aktiv. Mäht den Rasen, schneidet hier, zupft dort. „Der Garten ist für mich Erholung, Ausgleich, Sport“, sagt er.

Sportlich muss man auch sein, angesichts der Wege, die es hier im Garten zurückzulegen gilt. Die besondere Pflege, die Bernhard Lückewerth seinem Garten zukommen lässt, sind jedem Besucher sofort ersichtlich. Die Rasenkanten sind gerade und akkurat geschnitten, und in den frisch geharkten Beeten selbst findet sich nicht ein Zipfelchen Unkraut. Das aber ist nicht nur sein Verdienst, sondern auch das von Ehefrau Elisabeth. „Seitdem ich in Rente bin, arbeite ich auch im Garten mit“, sagt sie, die vielen noch aus ihrer politisch aktiven Zeit in Sassenberg bekannt ist.

Gemeinsam mit ihrem Mann freut sich Elisabeth Lückewerth an den zahlreichen schönen, bunt blühenden Sommerblumen, die derzeit in ihrem Garten zu bewundern sind. Ob Flox oder Rittersporn, Gelber Heinrich oder Margariten, Lupinen, Rosen, Lilien oder Magnolien – alles steht in prächtiger Blüte. „Im Winter ist aber einiges kaputtgegangen“, bedauert Lückewerth. Andererseits kann er so immer wieder Neues ausprobieren. Seine Ideen holt sich der Hobbygärtner aus Fachmagazinen und in Gartenausstellungen. Bei der Auswahl achtet er dann darauf, möglichst Pflanzen aus dem hiesigen Raum zu nutzen.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.