In 20 Jahren 4000 Kilometer geradelt



Sassenberg (gl) - Seit 20 Jahren gehören mehrtägige Radtouren zum festen Angebot des Familienverbands Sassenberg-Füchtorf. Als Vorstand Werner Heldt im Jahr 1993 die Mitglieder ansprach, ob allgemein Interesse bestehe, Wochenendradtouren mit 80 bis 100 Kilometer Länge pro Tag zu radeln, stieß er auf große Resonanz.

Seit 20 Jahren gibt es die Wochenend-Radtouren des Familienverbands. Diesmal erradelte man die Gegend rund um Meppen.

 Es meldeten sich direkt 15 Mitglieder, die alle Anfang September die erste Tour von Sassenberg über den R 43 nach Soest mitfuhren. Zwei Jahre später beteiligten sich schon 24 Mitglieder und radelten von Detmold nach Höxter. Im Laufe der Zeit sind einige Mitstreiter aus der Radgruppe ausgeschieden, dafür sind andere nachgekommen, sodass immer rund zwei Dutzend Mitglieder aller Altersgruppen mit dabei sind.

Annette und Peter Jucks sind sogar im Jahre 1995 nur Mitglied geworden, um an diesen Radtouren teilnehmen zu können.

 Bei der 20. Tour fuhren jetzt 23 Mitglieder zunächst mit dem Auto nach Meppen im Herzen des Emslands. Die erste Route führte zunächst am Dortmund-Ems-Kanal entlang bis zum Radweg nach Haselünne. Nach einer Besichtigung der Berentzen-Brennerei ging es weiter nach Meppen.

 Am zweiten Tag führte die Tour über ruhige Wirtschaftswege nach Sögel zum Jagdschloss Clemenswerth, das besichtigt wurde. Schloss Clemenswerth wurde in den Jahren 1737 bis 1747 nach den Plänen des bekannten Barockarchitekten Johann Conrad Schlaun errichtet. Bauherr war der Kurfürst und Erzbischof von Köln, Clemens August. Der Abend klang im Hotel mit Abendessen und Beisammensein aus. Marlies und Heinz Altenau resümierten dabei alle 20 Fahrten, die sie mit insgesamt 4000 Kilometern sämtlich mitgemacht haben.

Der dritte Tag führte die Gruppe wieder am Dortmund-Ems-Kanal entlang Richtung Lingen bis zum Speicherbecken Geeste, das heute ein Naherholungsgebiet mit umfangreichen Wassersportmöglichkeiten ist. Weiter ging es über Groß-Hesepe nach Meppen zurück. Insgesamt hatten die Radler schließlich 170 Kilometer auf den Tachos stehen.

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