Kirche St. Mariä Himmelfahrt feiert Jubiläum


Es ist ein besonderes Jubiläum, dass die Katholische Kirchengemeinde seit Donnerstag in Füchtorf feiert. Das Kirchweihfest geht bis Sonntag.

Pfarrer Thomas Obermeier, Pater Wolfgang Strotmeier, Pfarrer Wenzel Tytko, Pfarrer Andreas Rösner, Diakon Werner Fusenig, Pastor Norbert Ketteler, Pater Joseph Kottadikunnel und Pfarrer Wilhelm Buddenkotte feierten die Messe gemeinsam Foto: Joe Rieder

Füchtorf (jor) - „Kirche ist ja nicht nur der Papst, der Bischof oder Euer Pastor! Kirche, das sind wir alle.“ Pater Wolfgang Strotmeier, der mit weiteren Geistlichen der Einladung von Pastor Norbert Ketteler gefolgt war, gemeinsam die Messe zum 175-jährigen Bestehen von St. Mariä Himmelfahrt zu feiern, griff in seiner Predigt das Bild von den lebendigen Steinen auf, das der Gemeindepastor bereits in seinen ersten Worten benutzt hatte. 

Am Donnerstagmorgen finden nur wenige Gläubige in die Kirche

„Ich möchte Sie alle als lebendige Steine der Gemeinde begrüßen“, eröffnete Pastor Norbert Ketteler die Festmesse, die taggenau die Einweihung der neuen Kirche vor 175 Jahren feierte. 

Dies war auch der Grund, warum nur wenige „Steine“ am Donnerstagmorgen der Einladung des Glockengeläuts gefolgt waren. Oder folgen konnten, sollte es besser heißen, denn Arbeit und Verpflichtungen standen für viele einem Kirchenbesuch entgegen. 

Pastor Ketteler bezog sie alle mit ein. Er berichtete von den Grüßen von Bischof Alfred Agyenta, und auch Pater Bernhard Hagedorn „ist im Herzen mit uns verbunden“, betonte der Pastor, der sich sicher zeigte, dass die verstorbenen Geistlichen und Ordensschwestern der Kirche zu ihrem Jubiläum ebenfalls alles Gute wünschten. „Halte deine Augen offen über diesem Haus bei Tag und bei Nacht. Über der Stätte von der du gesagt hast, dass dein Name hier wohnen soll“, las die aus Füchtorf stammende Schwester Ursula Maria aus dem 1. Buch der Könige.

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Dieses Haus, die Füchtorfer Kirche, präge das Bild des Ortes, man könne sie schon von weitem sehen, wenn man auf Füchtorf zufährt, so Pater Wolfgang Strotmeier in seiner Predigt. Dabei habe man sie, fügte er lächelnd an, zu Beginn für etwas zu groß gehalten. Doch, sagte er weiter, „die Kirche kann die Größe Gottes nicht fassen, aber wir brauchen die Kirche, weil sie uns an Gott erinnert. Weil wir dort beten, Gott loben und uns selbst erfahren können als eine Gemeinschaft Gottes.“ 

Die Menschen sollten lebendige Steine der Kirche sein, habe der Apostel Petrus gemahnt. Neben Pater Wolfgang Strotmeier feierten auch Pfarrer Andreas Rösner, Pater Joseph Kottadikunnel, Diakon Werner Fusenig, die aus Füchtorf stammenden Geistlichen Pfarrer Thomas Obermeier und Pfarrer Wilhelm Buddenkotte sowie der ehemalige Füchtorfer Pfarrer Wenzel Tytko die Messe an der Seite von Pastor Norbert Ketteler. 

Der wies zum Abschluss noch einmal auf die weiteren Veranstaltungen des Jubiläums hin: Den Vortrag zum Kirchweihjubiläum mit Prof. Dr. Meier im Pfarrheim am gestrigen Freitag sowie das Festhochamt zum Kirchweihjubiläum und begleitenden Feierlichkeiten auf dem Kirchplatz am Sonntag (9 Uhr).

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