Maria-Tellen-Haus ist eine Bereicherung für Füchtorf


Maria-Tellen-Haus im Herzen Füchtorfs bietet zwischen 8 und 16.30 Uhr 15 Tagespflegeplätze an. Es sind noch Plätze frei. 

Ein Angebot in der Tagespflege ist das gemeinsame Spielen. Das Bild zeigt (v. l.) Gast Maria Möllmann und Mitarbeiterin Brigitte Hagedorn. Foto: Baumjohann

Füchtorf (bjo) - „Leben und wohnen in Pastors Garten“ – so lautet die etwas längere Beschreibung des Maria-Tellen-Hauses, das jetzt im Spargeldorf eingeweiht werden konnte. 

Einrichtung wird gut angenommen

Der Neubau an der Emanuel-von-Ketteler-Straße beherbergt neben einer Tagespflege für bis zu 15 Gäste auch neun barrierefreie Wohnungen. 

„Die Wohnungen sind alle schon vermietet“, sagt Andrea Baxpöhler. Die Geschäftsführerin der Caritas Seniorenheime freut sich darüber, dass das rund 2,2 Millionen Euro teure Bauprojekt im Herzen Füchtorfs so gut angenommen worden sei. 

„Hier sind noch Plätze frei“

Und auch die Tagespflege, sei gut angelaufen, sagt Baxpöhler. Sechs Gäste nutzten derzeit regelmäßig das Angebot. „Hier sind noch Plätze frei“, so die Geschäftsführerin. 

In der Tagespflege können die Gäste zwischen 8 und 16.30 Uhr betreut werden. Ein gemeinsames Frühstück stehe ebenso auf dem Programm wie eine Zeitungsrunde, gemeinsamer Gesang, das Spielen von Spielen, Spaziergänge, Bewegungsübungen, Gedächtnistraining und vieles mehr, erläutert Jutta Deitert. 

Werkbank wird gesucht

Natürlich bleibe auch Zeit für Gespräche, das gemeinsame Mittagessen und eine anschließende Mittagsruhe sowie das Kaffeetrinken. Auch gemeinsame Koch- oder Backaktionen seien angedacht, sagt Deitert. 

Zudem soll auch eine Werkbank mit entsprechendem Werkzeug ihren Platz in der Tagespflege finden. „Wir sind noch auf der Suche nach einer solchen Werkbank“, sagt Baxpöhler. Wer eine abzugeben habe, könne sich gerne bei ihr melden. 

Kooperation mit Kindergarten 

Insgesamt sei das Maria-Tellen-Haus eine Bereicherung für Füchtorf, ist Baxpöhler sicher und dankte den Architektinnen Diana Danne und Anne Linnemannstöns, die einladende und helle Räume geplant hätten. 

So zeigte sich auch Pfarrer Andreas Rösner bei der Segnung der Räumlichkeiten überzeugt: „Es ist etwas Gutes entstanden.“ In Zukunft soll es in der Tagespflege auch Kooperationen mit dem benachbarten Marienkindergarten geben. 

Kinder schmücken Baum

Der im Eingangsbereich angebrachte hölzerne Baum steht wie ein Symbol dafür: „Den haben wir vom Kindergarten geschenkt bekommen. Die Kinder wollen ihn regelmäßig jahreszeitlich passend schmücken“, schildert Jutta Deitert erste Ideen.

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