Mit Feuerstühlen über die Dolomiten



Sassenberg (gl) -Vier Gruppen der Motorrad-Freunde-Sassenberg (MFS) waren jetzt auf ihren Sommertouren unterwegs. Die Schwerpunkte waren bei allen Gruppen die Alpen, die Dolomiten und die schönen Landschaften der Schweiz, Italiens und Österreichs.

Vier Gruppen, ein Ziel: Über unterschiedliche Strecken führte die Sommertour die Sassenberger Motorradfreunde bis an den Gardasee.

Die erste Gruppe unter Leitung von Raimund Sauter hatte den Gardasee in Italien zum Ziel. Zwischenstopps legten die Fahrer in Trochtelfingen und am Reschenpass ein. Anschließend wurden drei Tage lang die dortigen Pässe erfahren. Auf der Rückfahrt mussten einige Pässe ausgelassen werden da die Behinderung durch Regen extrem war. Nach einer Übernachtung in Bamberg konnte die Rückfahrt bei schönem Wetter durch den Spessart und das Sauerland erfolgen.

 Die Gruppe Nummer zwei war zusammengesetzt aus MFS-Bikern und deren Freunde aus der „Sauerlandgruppe“. Die Ausarbeitung lag in den Händen von Oliver Witczak, unterstützt vom Kenner der Dolomiten, Alfons Leuer. Diese Gruppe hatte sich für die Anfahrt etwas einfallen lassen, um die Bereifung an den Maschinen zu schonen. Sie hatten ihre Motorräder auf drei Anhänger verladen, und diese dann in Richtung Bozen bringen lassen. Ihr Ziel war St. Pauls in der Gemeinde Eppan an der Südtiroler Weinstraße. Nur wenige Minuten von der Landeshauptstadt Bozen entfernt, liegt dieser malerische Ort unterhalb des Gantkofels. Die Gruppe fuhr am ersten Tag zum Gardasee über diverse kleinere Pässe. In den Folgetagen genossen die Sassenberger unter anderem den Wurzenpass, den Jaufenpass und den Mendelpass.

Die Gruppe drei wurde geführt von Heinz Remminghorst, und Winfried Stellbrink kümmerte sich um die Unterkünfte. Diese Gruppe absolvierte die Anfahrt zur ersten Übernachtung durch das Sauerland und den Odenwald in den Bereich Baden-Baden zur Jugendherberge Forbach-Herrenwies. Über weitere Zwischenstopps in der Schweiz, Rappersvil-Jona und Pontresina erreichten die Fahrer schließlich auch den Gardasee. Während der Rückfahrt mit drei Übernachtungen standen auch Besichtigungen auf dem Programm. Bei gutem Wetter wurde ein Abstecher von der Großglocknerstraße zur Franz-Josefs-Höhe vorgenommen. Bis zur Überquerung des Großglockners hatte die Gruppe unter anderem Albulapass, Berninapass, Gaviapass, Apricapass, Tonalepass, Pordoijoch, Passo di Falzarego, Passo di Giau, Passo Tre Croci, und den Misurinapass überquert. Die Rückfahrt wurde noch einmal durch eine Übernachtung in Münnerstadt unterbrochen, bevor es über eine schöne Strecke durch Thüringen in den Kreis Warendorf zurückging.

Die vierte Gruppe unter Leitung von Alpen- und Dolomitenkenner Heinz Kogler konnte bei unterschiedlichen Wetterbedingungen doch ihre vorgenommene Strecke erfahren. Aufgrund seiner guten Steckenkenntnisse konnte Heinz Kogler seine geplante Route fahren: Die Gruppe vier erreichte über die Alb am Bodensee die Schweiz und den Wallensee, fuhr über den Klausenpass, den Sustenpass und den Grimselpass in die Region Walis nach Brig. In den nächsten Tagen ging es weiter über den Simplonpass zum Lago di Maggiore, anschließend über Locarno und Andermatt zum Stausee I.di Naret in 2310 Metern Höhe. Auch diese Gruppe erreichte über weitere Pässe den Gardasee und überquerte den Monte Baldo. Nach Bozen fuhr man schließlich über Caval di Novezza, Mori, Arco, Col di Caszion, Trento, Segonzanno, Lagodi Stramentizzo und Cavalese. Die Heimfahrt ging durch das Sarntal, Penser Joch, Jaufenpass über Memmingen bis Sassenberg. Alle Gruppen durchfuhren ihre gewählten Strecken ohne Kofferkiller, ohne Unfall oder Sturz.

Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich geschützt. Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.